Luthers unentbehrlicher Weggefährte - Ein Besuch im Melanchthonhaus in Bretten
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 D033233/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003 >> Oktober 2003
25. Oktober 2003
Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Stadt Bretten im Kraichgau fast vergessen, dass Philipp Melanchthon ihr großer Sohn war. Da gründete der Berliner Kirchenhistoriker Nikolaus Müller einen Verein und ließ in Melanchthons Heimatstadt ein Haus zum Gedächtnis an den großen Reformator bauen. 1903 wurde es eingeweiht. Der neugotische Klinkerbau besitzt wertvolle Sammlungen und ist architektonisch ein Mittelding zwischen Kirche und Museum. Verschiedene Räume zeigen Melanchthons vielseitiges Wirken, seine Begabung als Lehrer, seine wissenschaftlichen Talente, seine Wirkung als Botschafter der Reformation in mehr als 100 Städten Europas, seine theologischen Lehrschriften. Gleichnishaft stehen Erker oder Portale für Stationen seines Lebens. Das 100-jährige Bestehen des Hauses ist Anlass, an Philipp Melanchthon und seine Bedeutung für das Gelingen der Reformation zu erinnern.
0:59:30; 0'59
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
Frank, Günther
Müller, Nikolaus
Schaible, Heinz
Bretten KA
Kirche; Evangelische Kirche; Reformation
Museum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Tondokumente des SDR, SWF und SWR (Tektonik)
- Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003 (Bestand)
- Oktober 2003 (Gliederung)