Streit um eine Pfandverschreibung des Erzbischofs Dietrich von Köln von 1444, wegen der schon im 16. und 17. Jahrhundert, u. a. am Reichshofrat, Prozesse von beiden Parteien geführt wurden. Der Kläger will die Pfandschaften nun einlösen und fordert im einzelnen den ihm zustehenden Anteil an dem Molter der Rheinmühlen, die Grut innerhalb Kölns, die Fettwaage, den Vieh- und Rheinzoll, das Salzmaß, 600 Gulden Jahreseinkünfte aus dem erzstiftischen Siegelamt und einige Häuser in Köln, namentlich Marstall (Marchal), Gottesgadem, Miltenshaus, das Schneiderhaus bei dem Pütze, das andere Haus neben dem Saale, das Haus darüber, das Haus auf der Hacht, das Gadem (Gadding, Gaddum) auf dem Domhof, das Gadem bei St. Thomas, Kapellen etc., zurück. Die Stadt Köln erklärt sich grundsätzlich zur Herausgabe der Pfandschaften, insbesondere des halben Molters an den Rheinmühlen, von 50 köln. Gulden aus dem Haus zur Fettwaage, von 75 köln. Gulden aus dem großen Viehzoll, von 69 Gulden 20 Albus aus dem kleinen Viehzoll an den St. Severins-, Weyer-, Hahnen-, Ehren- und Eigelsteinpforten, von 24 Gulden 8 Albus aus den Erträgen der Häuser Gottesgadem, Marstall, aus einem Gadem auf dem Domhof, aus dem Haus zur Treppe und dem Haus Rolshausen, von 400 Gulden gemäß dem Entscheid von 1500 bzgl. der Grut sowie der Grut außerhalb Kölns, bereit, vorausgesetzt, es würden die von ihr berechneten Rückstände über 977.962 Gulden 16 Albus 9 3/4 Stüber vom Kläger beglichen. Als der Erzbischof diese Rechnung anficht und auf der Rückgabe sämtlicher 1444 verpfändeten Güter und Rechte besteht, schlägt die Stadt gütliche Verhandlungen über die Pfandschaften, die sie nicht mehr besäße, u. a. über den Marktzoll, den kleinen Bierzoll, das Recht an den Mühlen in Köln und den Rheinzoll, vor, die allerdings scheitern. Der Erzbischof ruft das RKG an und deponiert in der dortigen Leserei 1788 auf Gefahr des Kölner Stadtrates eine Kaution von 293.388 Rtlr. 48 Stübern und 9 3/4 Hellern in bar, die 1793 aus Sicherheitsgründen duch Obligationen ausgetauscht werden. Das RKG beauftragt mit der Untersuchung der Pfandschaftsfragen die Prokuratoren Dr. Philipp Jakob Rasor und Lic. Friedrich Wilhelm Bissing, später Lic. Damian Ferdinand Haas als Kommissare „a latere“. Gegen das RKG-Endurteil vom 13. April 1795 geht der Erzbischof von Köln beim Erzbischof von Mainz als Erzkanzler des Reiches in Revision.
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Streit um eine Pfandverschreibung des Erzbischofs Dietrich von Köln von 1444, wegen der schon im 16. und 17. Jahrhundert, u. a. am Reichshofrat, Prozesse von beiden Parteien geführt wurden. Der Kläger will die Pfandschaften nun einlösen und fordert im einzelnen den ihm zustehenden Anteil an dem Molter der Rheinmühlen, die Grut innerhalb Kölns, die Fettwaage, den Vieh- und Rheinzoll, das Salzmaß, 600 Gulden Jahreseinkünfte aus dem erzstiftischen Siegelamt und einige Häuser in Köln, namentlich Marstall (Marchal), Gottesgadem, Miltenshaus, das Schneiderhaus bei dem Pütze, das andere Haus neben dem Saale, das Haus darüber, das Haus auf der Hacht, das Gadem (Gadding, Gaddum) auf dem Domhof, das Gadem bei St. Thomas, Kapellen etc., zurück. Die Stadt Köln erklärt sich grundsätzlich zur Herausgabe der Pfandschaften, insbesondere des halben Molters an den Rheinmühlen, von 50 köln. Gulden aus dem Haus zur Fettwaage, von 75 köln. Gulden aus dem großen Viehzoll, von 69 Gulden 20 Albus aus dem kleinen Viehzoll an den St. Severins-, Weyer-, Hahnen-, Ehren- und Eigelsteinpforten, von 24 Gulden 8 Albus aus den Erträgen der Häuser Gottesgadem, Marstall, aus einem Gadem auf dem Domhof, aus dem Haus zur Treppe und dem Haus Rolshausen, von 400 Gulden gemäß dem Entscheid von 1500 bzgl. der Grut sowie der Grut außerhalb Kölns, bereit, vorausgesetzt, es würden die von ihr berechneten Rückstände über 977.962 Gulden 16 Albus 9 3/4 Stüber vom Kläger beglichen. Als der Erzbischof diese Rechnung anficht und auf der Rückgabe sämtlicher 1444 verpfändeten Güter und Rechte besteht, schlägt die Stadt gütliche Verhandlungen über die Pfandschaften, die sie nicht mehr besäße, u. a. über den Marktzoll, den kleinen Bierzoll, das Recht an den Mühlen in Köln und den Rheinzoll, vor, die allerdings scheitern. Der Erzbischof ruft das RKG an und deponiert in der dortigen Leserei 1788 auf Gefahr des Kölner Stadtrates eine Kaution von 293.388 Rtlr. 48 Stübern und 9 3/4 Hellern in bar, die 1793 aus Sicherheitsgründen duch Obligationen ausgetauscht werden. Das RKG beauftragt mit der Untersuchung der Pfandschaftsfragen die Prokuratoren Dr. Philipp Jakob Rasor und Lic. Friedrich Wilhelm Bissing, später Lic. Damian Ferdinand Haas als Kommissare „a latere“. Gegen das RKG-Endurteil vom 13. April 1795 geht der Erzbischof von Köln beim Erzbischof von Mainz als Erzkanzler des Reiches in Revision.
AA 0627, 997 - C 493/1291
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 1. Buchstabe C
1788 - 1797 (1260 - 1802)
Enthaeltvermerke: Kläger: Erzbischof Maximilian Franz von Köln Beklagter: Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Köln Prokuratoren (Kl.): Dr. Franz Philipp Felix Greß 1784 - Subst.: Dr. Johann Wilhelm Mainone - kaiserl. Notar Heinrich Joseph Bach als Revisionsanwalt 1795 - Subst.: kaiserl. Notar Johannes Heiner Prokuratoren (Bekl.): Dr. Kaspar Tilmann Tils 1787 - Subst.: Lic. Hermann J(oseph) V(alentin) Schick Prozeßart: Commissionis ut et mandati de non contraveniendo literis pignoratitiis ... Instanzen: 1. RKG 1788 - 1797 (1260 - 1802) - 2. Erzbischof von Mainz als Revisionsgericht 1795 - 1802 Beweismittel: Pfandverschreibung des Erzbischofs Dietrich von Köln von 1444 ”uf sent Matheis tagh“ (Q 3 fol. 15 - 34). Urkunde von 1485 (Q 3 fol. 37 - 39). Vertrag vom 23. März 1500 zwischen Ebf. Hermann (von Hessen) von Köln und dem Stadtrat von Köln auf Vermittlung des Herzogs Friedrich von Sachsen (Q 3 fol. 41 - 48). Vergleich vom 16. Jan. 1620 (Q 3 fol. 49 - 54). Pfandverschreibung des Erzbishofs Ferdinand auf die Mühlentafelrente gegen 12.000 Rtlr. vom 14. Feb. 1622 (Q 3 fol. 55 - 64). RKG-Urteil vom 7./17. April 1625 in Kompromißsachen Bürgermeister und Rat der Stadt Köln ./. Ebf. Ferdinand von Köln betr. Mühlentafel- und Münzstreit (Q 3 fol. 66f., vgl. RKG 990 (C 489/1287)). Mühlentafelrechnung von 1787 (Q 4 fol. 76 - 78). 3 Bescheinigungen des städt. Wardeins Johan Gerhard Hüls vom 16. Mai 1788 (Q 4 fol. 79 - 81). Quittung der RKG-Leserei vom 26. Juli 1788 über den Empfang von 293.388 Rtlr. 48 Stüber 9 3/4 Heller, deponiert durch den Kläger (Q 14). Lateinische Urkunde ”Sententia proscriptionis et confiscationis molendinorum“ des Erzbischofs Konrad von Köln vom 17. Dez. 1260 (Q 18, REK III, 1, Nr. 2136). Gegenurkunde von ”iudices, scabini, consules, fraternitates et universi cives Colonienses“ vom 16. Dez. 1260 (Q 18, REK III, 1, Nr. 2135). Urkunde des Erzbischofs Sifrid von Köln vom 15. März 1276 (Q 19, REK III, 2, Nr. 2660). Die Ritter Graf Friedrich von Moers, Friedrich Herr zu Tomburg und zu Landskron und Heinrich Roylman von Dattenberg (Dadinberg) beurkunden 1393 ”des gutestags na des heiligen Sacramentsdags“ einen Vertrag zwischen Ebf. Friedrich von Köln und Bürgermeister und Rat der Stadt Köln (Q 20). Urkunde von Bürgermeistern und Rat der Stadt Köln vom 7. Juni 1414 über ihre erzbischöfl. Pfandschaften (Q 21). Auszug aus dem ”Liber iudicialis molendinorum“ (Q 22). Schreiben betr. Differenzen zwischen Mühlenerben und Backamt von 1582 - 1643 (Q 23). Urkunde von Bürgermeister und Rat der Stadt Köln mit Insert Erzbischofs Dietrich, beide vom ”die conceptionis beatae Marie Virginis“ 1424 (Q 24). Pfandverschreibung des Erzbischofs Dietrich von Köln von 1444 ”uff St. Mattheißtag“ (Q 25). Urkunde von Bürgermeister und Rat der Stadt Köln von 1485 ”auf den Sonntag Judica in der Fasten“ betr. Mühlentafel, Fettwaage u.a. (Q 26). Vertrag zwischen Ebf. Hermann von Köln und Bürgermeistern und Rat der Stadt von 1495 ”uff Maindach nach dem sondach esto michi“ betr. das kurfürstl. Hohe Gericht und andere Gerechtsame (Q 27). Herzog Friedrich von Sachsen beurkundet am 23. März 1500 den Vergleich zwischen Ebf. Hermann von Köln und Bürgermeistern, Rat und der ganzen Gemeinde der Stadt Köln betr. die Grut und die Nutzbarkeit der Gerechtigkeit der Grut innerhalb Kölns (Q 28). Urteil des Reichshofrats vom 30. Dez. 1550 in Sachen Ebf. Adolfvon Köln ./. Bürgermeister und Rat der Stadt betr. Zinsen aus der Pfandverschreibung von 1444 (Q 29). Protokoll über Verhandlungen zwischen Ebf. Ernst von Köln und Bürgermeistern und Rat der Stadt von 1601 betr. Fettwaage (Q 30). Vergleich vom 16. Jan. 1620 betr. Mühlentafel, Fettwaage u. a. (Q 31). Verschreibung vom 14. Feb. 1622 betr. Mühlentafel und Fettwaage (Q 32). Rechnung der Stadt Köln von 1787 (II 756f.). RKG-Urteil vom 12. bzw. 23. Dez. 1788 (Q 79). RKG-Urteil vom 13. Mai 1789 (Q 97). Insinuationsgebühren (II 989). RKG-Urteil vom 10. bzw. 25. Juni 1789 (Q 105). Depositionsschein der RKG-Leserei über dort deponierte Obligationen vom 21. März 1793 (Q 124). Mühlentafelprotokoll von 1756 - 1793 mit Rechnungen, Mühlenschreibereid u. a. (Q 127f). Rechnungen von 1723/33 betr. Mühlen (Q 129), 1777 (Q 130), 1787 (Q 131) und 1792 (Q 132). Insinuationsgebühren (III 1307). Vorlesungsankündigung des Prokurators Lic. D(amian) F(erdinand) Haas vom 1. Nov. 1788 zu Wetzlar über des Geheimen Justizrates Puetter Epitome Processus Imperii (III 1326). Reversale des Kölner Bürgers Johann Muißgen mit Insert des Erzbischofs Hermann von Köln über die Verpfändung der Mühlentafel von 1488 (V 146f.). Reversale des Peter von Ercklens über die Verpfändung der Mühlentafel, Fettwaage u. a. durch Ebf. Hermann von Köln 1487 (V 148). Gerichtsakten von 1550, als der Streit wegen der Pfandverschreibung von 1444 vor Kaiser Karl V. verhandelt worden ist (V 177 - 239). Auszüge aus dem Mühlenbuch von 1556 - 1602 (V 253 - 262). Verpachtung von 8 Mühlen auf dem Rhein an die Eheleute Peter Fluck und Maria von Lille am 4. Dez. 1587 durch Lic. Johann Averdunck, köln. kurfürstl. Statthalter der Mühlentafel, das Ratsmitglied Gerhard Angelmacher (der Rat als Pfandherr), Mitstatthalter, den Rentmeister Hillebrand Suderman und Marx Leiwlech als Tafelherren sowie (Fhort) Thewiß von Wolffskeel, Johann von Judten und Lodwich von Heimbach als alte Tafelherren (V 266 - 271). Mühlentafelrechnungen bzgl. der Fettwaage von 1479 - 1746 (V 278 - 280). Auszug aus dem kurköln. Hofkalender von 1783 (V 281). Auszüge aus dem alten Mühlentafelprotokoll, dem sog. ”Librum iudicale molendinorum“, von 1481 - 1730 (V 344 - 369). Diplom Kaiser Friedrichs III. für Bürgermeister und Rat der Stadt Köln vom 4. Mai 1490 betr. Pachtvertrag mit Johann Muißgen (V 433 - 436). Zeugenverhör (V 466 - 480). Urkunden des Erzbischofs Hermann von Köln betr. den Vergleich zwischen ihm und der Stadt Köln über die Grut von 1501 (VI 1455). Lateinisches Protokoll von 1501 betr. die Grut mit Quittungen des Erzbischofs Hermann über abgelöste 50 Goldgulden (VI 1603 - 1610). Quittung u. Schreiben von 1501 - 1551 (VI 1611a - h). Quittung von 1491 (VI 1614f.). Akten über die Vergleichsverhandlungen zwischen Ebf. Hermann und der Stadt Köln betr. die Grut von 1501 (VI 1619 - 1675). Liste mit Gütern, Einkünften und Gerechtsamen, die zur Erbvogtei von Köln gehören (VII 1736). Reversale des Godaert Schall von Bell mit Insert einer Urkunde des Grafen Gumprecht von Neuenahr, Erbvogts zu Köln, von 1481 betr. Zoll zu Köln (VII 1738f.). Lateinische Urkunde des Erzbischofs Heinrich von Köln 1313 ”sexta feria ante festum beati Remigii“ (VII 1891 - 1895, REK IV, Nr. 784). Lateinische Urkunde des Johannes gen. Hirtzelin, Bürgers von Köln, betr. Kauf der erzstiftischen Erträge; u. a. von Zöllen, vom 15. Feb. 1364 (VII 1854f.). Ebenso vom 14. Feb. 1364 (VII 1896 - 1905). Auszüge aus Urkunden des Erzbischofs Konrad betr. den kleinen Bierzoll von 1238, 1239 und 1257, des Erzbischofs Dietrich von 1424 (VII 1970 - 1977). Reversale der Stadt Köln über eine Pfandverschreibung des Erzbischofs Dietrich von 1415 (VII 1986 - 1991). Urkunde des Ludwig von Cassel (Kassel), Bürgers zu Köln, von 1415 betr. den kleinen Bierzoll (VII 1994). Urkunde des Erzbischofs Dietrich für Ludwig von Cassel von 1414 ”des Sondags na sant Lambrechtsdage des Martelers und bischofs“ (VII 1996). Rechnungsauszüge betr. Vieh- und Pfortenzoll von 1444 - 1618 (VII 2044f.). Einkünfte der Mühlentafelstatthalter (VII 2046). Auszüge aus dem Liber iudicialis molendinorum (VIII 2225 - 2243). Auszüge aus der Mühlenordnung (VIII 2223, 2247, 2253, 2482). Backhausverteilung von 1610 (VIII 2251). Auszüge aus dem Fettwaagenbuch (IX 2729 - 2731). RKG-Urteil vom 16. März 1793 (XIII 93). Rechnung über die Transportkosten bei der Verbringung der erzbischöflichen Depositen von Wetzlar nach dem hannoveranischen Münden und zurück 1792/3 (XIII 104 - 115). RKG-Endurteil vom 13. April 1795 (XIII 9 - 23). Beschreibung: 14 Bde.; Bd. I: 2 cm, 81 Bl., gebunden (Prot.); Bd. II: 5,5 cm, 337 Bl., gebunden, Q 1 - 52; Bd. III: 14,5 cm, Bl. 338 - 1069, 1070a - 1276a, gebunden, Q 53 - 132 (Kommissionsakten); Bd. IV:5 cm, Bl. 1070 - 1339, gebunden, Q 133 (Kommissionsakten); Bd. V: 6,5 cm, 482 Bl., gebunden, Q 134 (Kommissionsakten zur Mühlentafel); Bd. VI: 5,5 cm, Bl. 1342 - 1682, gebunden, Q 135 (Kommissionsakten zur Grut); Bd. VII: 5,5 cm, Bl. 1683 - 2063, gebunden, Q 136 (Kommissionsakten zum Marktzoll, Rhein- und Wegezoll, kleinen Bierzoll, Vieh- und Pfortenzoll); Bd. VIII: 6,5 cm, Bl. 2065 - 2571, gebunden, Q 137 (Kommissionsprotokoll zu den Rheinmühlen); Bd. IX: 4,5 cm, Bl. 2572 - 2887, gebunden, Q 138 (Kommissionsakten betr. das Recht an den Mühlen in Köln, die Fettwaage, die Häuser und Gaddemen; Bd. X: 7,5 cm, 473 Bl., gebunden, Q 139 (Zeugenrotulus zur Fettwaage in Sachen Stadt Köln ./. Ebf. von Köln von 1607); Bd. XI: 2,5 cm, 149 Bl., gebunden, Q 140 (Wortprotokoll des Zeugenverhörs von 1607); Bd. XII: 3 cm, 104 Bl., gebunden, Q 141 (Protokoll der Rezesse und des Zeugenverhörs von 1607); Bd. XIII: 4,5 cm, 132 Bl., lose, Q 142 - 149, Q 152, diverse Schriftsätze, 2 Urkunden von 1415; Bd. XIV: 3 cm, 302 Bl., gebunden, Q 150 (Libellus revisionis, originale Verpackung und Versiegelung wurde geöffnet). Vgl. RKG 990 (C 486/1287).
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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