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Verleihung des Stiegels-Guts in Wiesenfeld an Johann Follmeier aus Wiesenfeld durch Reinhard Ludwig von Dalwig, Spitalherr des Klosters Fulda
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Spital-Amt
1602 Januar 06
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel, ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ist uff trium regum nach Christi unnsers lieben herrn unnd seligmachers geburth einthausent sechshundert und ihm anderen jahre
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinhard Ludwig von Dalwig, Konventuale und Spitalherr des Klosters Fulda, Propst von Thulba (Tholba), Holzkirchen und Höchst, verleiht an Johann (Hannßen) Follmeier aus Wiesenfeld (Wießenfeldt) [heute: Ortsteil von Geisa, Wartburgkreis] und dessen Ehefrau Margarethe in erblicher Form gegen einen jährlichen Erbzins in Höhe von acht Pfennigen das in Wiesenfeld gelegene Stiegels-Gut samt Zubehör. Johann hatte das Gut zuvor von Konrad (Curt) Breuninger aus Geisa [Wartburgkreis] 150 Gulden abgekauft. Es folgen Absprachen über Verkauf und Verpfändung. Ankündigung des Spitalsiegels.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Spital des Klosters Fulda]
Auf der Plica und auf der Rückseite der Urkunde jeweils ein Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.