Der halbe Hof zu Radenhausen [Hof in der Gemarkung der Stadt Amöneburg, Lkr. Marburg-Biedenkopf] mit Hofreite, Garten, Acker, Wiesen, Hute und Tri...
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Urk. 14, 10149
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Radenhausen, Nr. 2
A I u, von Radenhausen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ra >> Radenhausen, von >> 1700-1799
1769 Oktober 28
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der halbe Hof zu Radenhausen [Hof in der Gemarkung der Stadt Amöneburg, Lkr. Marburg-Biedenkopf] mit Hofreite, Garten, Acker, Wiesen, Hute und Triften sowie weiteren Gerechtigkeiten, wie sie ehemals Konrad Holzhausen von Landgraf Ludwig von Hessen dem Älteren gegen einen jährlichen Zins leihweise inne gehabt hatte. Diese Güter wurden dann von Landgraf Ludwig von Hessen den Brüdern Adolf und Hans Wilhelm von Radenhausen zu neuem Mannlehen angesetzt und nach Hans Wilhelms Tod dessen Sohn Konrad Adolf und später dessen beiden Söhnen Rudolf Wilhelm und Kurt Adolf als Lehen gegeben. Eberhard von Radenhausen und danach dann seine Nachkommen waren mit der anderen Hälfte des Hofes belehnt worden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: I. C. Friedrich Buch junior
Vermerke (Urkunde): Siegler: I. C. Friedrich Buch junior
Belehnte/r: Maria Anna von Radenhausen, geborene von Dalberg, und Anselm Freiherr von Heddersdorf als Vormünder des Sohnes des verstorbenen Franz Adalbert von Radenhausen, Franz Christoph von Radenhausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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