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Dr. Martin Mönnighoff: Verfasser der Kriegsbiographie Theodor Mönnighoff sowie Kriegserlebnisse Josef Mönnighoff [LIEGT NUR ALS TEXT IM ENTHÄLT-VERMERK VOR]
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Dr. Martin Mönnighoff: Verfasser der Kriegsbiographie Theodor Mönnighoff sowie Kriegserlebnisse Josef Mönnighoff [LIEGT NUR ALS TEXT IM ENTHÄLT-VERMERK VOR]
Nachlasssplitter verschiedener Nachlassgeber >> Mönnighoff, Martin
1918 - 1945
Enthält: Wer war dieser Theodor Mönnighoff, dessen Name auf dem Ehrenmal an der Scheidinger Kirche steht? Zeitzeugen, die ihn persönlich gekannt haben, leben nicht mehr. Immerhin existieren noch ein paar schriftliche Aufzeichnungen, vor allem Feldpostbriefe, die uns etwas über den Menschen mit der Erkennungsmarke 472-Fl.H.Kstr.Wer.2 sagen können. Theodor Mönnighoff wurde am 17. April 1918 in Scheidingen geboren, eines von acht Kindern der Eheleute Franz und Elisabeth Mönnighoff geb. Eggenstein. Er wuchs auf dem elterlichen Hof auf und half in der Landwirtschaft mit. Als Hoferbe war sein älterer Bruder Franz vorgesehen. Theodor sollte ein Handwerk erlernen und begann am 1. Okt. 1931 eine Lehre zum Schlosser. Aber nicht etwa in der näheren Umgebung, sondern in Münster bei Schlossermeister Franz Böhmer. Dort arbeitete er auch nach seiner Gesellenprüfung, bis ihn der Reichsarbeitsdienst am 1. April 1939 einzog. Sein Lehrmeister beschrieb Theodor als „treue Stütze“ des Betriebes und wünschte ihm auf dem weiteren Lebensweg „gute Erfolge“. Er konnte nicht ahnen, wie kurz dieser Lebensweg sein würde. Wie aus dem Schlosser der Flieger Mönnighoff wurde, darüber ist nur wenig bekannt. Am 12. Februar 1943, so eine Eintragung im Krankenbuch, wurde er durch den Truppenarzt beim Reichsarbeitsdienst auf Marschfähigkeit untersucht und für tauglich befunden. Fest steht auch, dass Theodor eine Zeit lang auf dem neuen Fliegerhorst Werl stationiert war, bevor er oder seine Einheit nach Bergamo verlegt wurde. Dort gehörte er zum technischen Bodenpersonal und war dem Werkstattzug zugeordnet, offenbar noch als Zivilist. Denn im September 1943 berichtet er von einem Befehl, dass alle „Zivilen“ in die Wehrmacht eingegliedert werden sollten. Also müsse ihn das zuständige Bezirkskommando Soest einberufen. Die Arbeit bleibe dieselbe wie früher. In seinem Brief v. 8. September 1943 schreibt er: „War am 6.9. beim Arzt, 4 Tage Bettruhe und 2 Tage so langsam wieder anfangen. Diät 5 Tage. Ich habe Durchfall und bin schlapp. Ich hoffe, dass es gut vorüber geht. Macht Euch keine Sorgen. Es wird viel verlangt im 5. Kriegsjahr. Mit der Bombardierung der Heimat ist es ja schlimm, bei Tag und Nacht.“ Die Heimat, nach der er sich so sehnte, hatte er zuletzt im Juli 1943 gesehen. Zwei Tage später der nächste Brief, in dem er wieder dieselben Krankheitssymptome schildert und dazu aufruft, mutig zu sein: „Ich liege seit Montag im Bett, Durchfall, auch heute noch. Morgen früh zum Arzt … O, wie hat sich hier so sehr vieles geändert … Was hab und musste ich alles erleben. Gott Dank noch und noch. Wie mag nun alles werden und wann ist Schluss? … Ich schreibe zur Beruhigung Lebenszeichen in dieser Lage …Seid bitte frohen Mutes wie ich, immer, bis in den Tod. Wann, weiß ja keiner.“ Ein weiterer Brief datiert vom 12. September 1943, es sollte sein letzter sein. Theodor macht sich große Sorgen über die damalige Entwicklung. Deutsche Truppen hatten den Befehl, die italienischen Verbände zu entwaffnen, nachdem Mussolini gestürzt worden war und der vormalige Bündnispartner Italien einen Waffenstillstand mit den Alliierten geschlossen hatte. Der „Duce“ wurde von deutschen Fallschirmjägern befreit und bildete in Salò am Gardasee eine Marionettenregierung. Außerdem waren Truppen der Alliierten nach der Befreiung Siziliens in Süditalien gelandet. Wörtlich schreibt Theodor: „O, wie wird alles werden … Gott möge mich beschützen … Mailand gestern in deutscher Hand, hat sich jetzt uns ergeben … Ich schreibe, solange es geht … Gallipoli, Taranto, Lecce: Amerikaner. Wie mag alles werden? Ich weiß es nicht. Ich will hoffen, dass ich das Reich noch mal erreiche. Mit Gottes Schutz und klarem Geist weiter. Alles ist nun wirrwarr.“ Theodor fragt seine Angehörigen, ob es zu Hause allen gut gehe und erkundigt sich nach den beiden Brüdern Franz und Josef. Der damals 31-jährige Franz diente bei den Flakscheinwerfern und verstarb am 8. Mai 1945 an den Folgen eines Bauchschusses in Horn (Niederösterreich). Der erst 16-jährige Schüler Josef befand sich zum damaligen Zeitpunkt in Bad Reichenhall. Dorthin hatte man ihn, seine Mitschüler und Lehrer verschickt, nachdem die von ihm besuchte Knaben-Mittelschule in Münster ausgebombt worden war. Kurz vor Kriegsende musste er noch zum Reichsarbeitsdienst. Anstelle eines Klappspatens bekam er sofort einen alten Karabiner in die Hand gedrückt und den Befehl, mit gerade mal 17 Jahren gegen Marschall Titos Partisanen zu kämpfen. Mein Vater hatte Glück und blieb am Leben. „Nun seid alle recht herzlich gegrüßt von Theodor. Wer weiß, wie lang er noch lebt, darum halte man sich stets bereit. Ich weiß es nicht, ob es meine Grabstätte wird (dieses Land), sollte es sein, so will ich bei Gott für Euch bitten da droben … Dieser wird hoffentlich nicht der letzte Gruß von mir sein. Sollte es sein oder später, so ist es schwer und hart für Euch. Aber wenn es Gottes Wille ist, so ist es gut … Ich hoffe dass ich gut hier herauskomme.“ Am 16. September 1943 wird Theodor mit Fieber aufs Krankenrevier gebracht und nach einigen Tagen ins italienische Militärlazarett Bergamo eingeliefert. Über seinen aus Werl stammenden Kameraden Karl Keßler lässt der Kranke am 23. September herzliche Grüße an seine Familie in Scheidingen ausrichten. Theodor fühle sich sehr schwach, so dass er selbst keinen Brief schreiben könne, so Keßler. Die Magen- und Darmerkrankung sei aber weiter nicht ernstlich, versucht er die Angehörigen zu beruhigen. Am 28. September 1943 meldet sich Kamerad Keßler erneut. Theodor bedanke sich für die Päckchen aus der Heimat, könne aber selbst noch nicht schreiben: „Die Sache wird sich aber schon bald wieder machen, so dass er selbst wieder einen schriftlichen Gedankenaustausch mit Ihnen vornehmen kann … Wir wollen hoffen, daß der Krieg bald ein gutes Ende nimmt und alle wieder in die Heimat zurückkehren können. Nach seiner Wiederherstellung wird Theo wohl Genesungsurlaub bekommen.“ Ein weiterer Feldpostbrief v. 11. Oktober 1943 stammt von Josef Feldmann, der sich selbst als gewöhnlichen Soldaten bezeichnet. Feldmann wirkte vor und nach dem Krieg als Vikar in Höxter und hat Theodor Mönnighoff in Bergamo beerdigt. In bewegenden Worten erzählt er von Krankheit, Tod und Begräbnis und spricht der Familie sein tief empfundenes Beileid aus: „Wie groß Ihr Schmerz ist, kann ich nur ahnen. Gott möge Sie trösten in Ihrem schweren Leid.“ Bauer Franz Mönnighoff bedankt sich am 23. Oktober 1943 für die „trostreichen Worte“, auch im Namen der ganzen Familie. Er bittet darum, dass die Grabstätte seines Sohnes „dauernd kenntlich und auch sicher nachweisbar ist und bleibt!“ Und er verspricht: „Sobald mal die Verhältnisse die Möglichkeit dazu bieten, wollen Angehörige des teuren Verstorbenen noch gern sein Grab in Bergamo besuchen.“ Lt. Totenschein des Truppenarztes ist der Flieger Theodor Mönnighoff am 6. Oktober 1943 um 3.30 Uhr gestorben. Todesursache: Typhus. Aus der Todesanzeige der Familie vom 18. Oktober 1943 geht hervor, dass sich der Verstorbene diese schwere Krankheit in Süditalien zugezogen und sein junges hoffnungsvolles Leben im Alter von 25 Jahren geopfert habe. Sein sehnlichster Wunsch, seine Lieben in der Heimat wiederzusehen, sei nicht in Erfüllung gegangen. [Ende des Beitrages von Dr. Martin Mönnighoff] 2. Beitrag von Dr. Martin Mönnighoff (Email vom 27.12.2021) Siehe: https://scheidingen.de/von-der-schulbank-in-den-schuetzengraben Kriegserlebnisses des verstorbenen Vaters Josef Mönnighoff Von der Schulbank in den Schützengraben 27. Dezember 2021featured, Scheidingen/Illingen, SoldatenkameradschaftDr. Martin Mönnighoff „Mit 17 hat man noch Träume“, heißt es in einem alten Schlager. Mein Vater musste als 17-Jähriger gegen „Partisanen“ kämpfen. Und nach dem Krieg hatte er Albträume… Josef Mönnighoff, Jahrgang 1927, besuchte die Volksschule in Scheidingen, die damals von einem aus dem Ruhrgebiet stammenden Lehrer geführt wurde. Dieser war Mitglied der NSDAP und ließ nach der Machtergreifung durch die Nazis das Kruzifix in der katholischen Volksschule entfernen, um es kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner wieder aufzuhängen. Nach dem Umschwung durfte er weiter unterrichten. Josef litt unter den zunehmenden Schikanen des „braunen“ Pädagogen und verließ daraufhin die Scheidinger Erziehungsanstalt schon nach dreieinhalb Jahren. Er beendete seine schulische „Grundausbildung“ in Münster. Anschließend besuchte er die Knaben-Mittelschule, heute Erich-Klausener-Realschule in der Hauptstadt der Provinz Westfalen. Mein Vater lebte im Haushalt seiner Tante am nördlichen Rand der Münsteraner Altstadt, gemeinsam mit einem Vetter und zwei Cousinen aus Lüdenscheid. Er berichtet von zahlreichen Bombennächten , von heulenden Luftminen und unbeschreiblicher Todesangst. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die nächtlichen Luftangriffe im Jahr 1943, bei denen „seine“ Schule, die damals in Baracken an der Promenade in der Nähe des Zwingers untergebracht war, total zerstört wurde. Münster lag nach rund 102 Bombardierungen durch die Alliierten in Schutt und Asche, neben Köln und Aachen war es die am stärksten zerstörte Stadt auf dem Gebiet des heutigen Landes Nordrhein-Westfalen. Man habe vom Bahnhof aus das Schloss sehen können, so wie es vorausgesagt worden sei, so Josef. Die Sommerferien standen bevor. Aber wie sollte er wieder nach Hause kommen? Die Bahnstrecke zwischen Münster und Hamm war an mehreren Stellen unterbrochen. Josef packte seine wenige Habe in einen Koffer und machte sich mit einer Gruppe Reisender auf zur Bahnstrecke nach Dortmund, umgeben von Trümmerbergen und Bombenkratern. Ab der übernächsten Haltestelle fuhren wieder Züge ins Ruhrgebiet, so dass er über diesen Umweg und mit Hilfe fremder Menschen seinen Heimatort doch noch erreichen konnte. Im Juli 1943 teilte der Rektor der Knaben-Mittelschule den Eltern mit, dass sämtliche Schüler und Lehrer in ihre neue „Kriegsheimat“, die Gaue München-Oberbayern und Salzburg, gebracht würden. Die „Kinderlandverschickung“ führte meinen Vater am 5. August 1943 nach Bad Reichenhall, auf den harten Holzbänken der Deutschen Reichsbahn. Unterbrochen wurde dieser wenig komfortable Transport durch etliche Militär- und Lazarettzüge, die Vorrang genossen. Den Schülern war in weiser Voraussicht „befohlen“ worden, Reiseproviant für etwa 24 Stunden mitzunehmen. Josef erinnert sich an die zahlreichen „Verzögerungen im Betriebsablauf“, die man in heutigen Friedenszeiten schon bei ein paar harmlosen Schneeflocken oder Blättern auf den Schienen erleben kann. Aber er schwärmt auch von der Schönheit der Berge, die er ab Rosenheim bestaunen konnte. Als der Sonderzug schließlich nach seiner Marathon-Fahrt Bad Reichenhall erreichte, regnete es ununterbrochen. Aber man war noch nicht am Ziel. Nass bis auf die Haut und total erschöpft erreichte die Gruppe nach einem anstrengenden Fußmarsch das Hotel Karlstein, den provisorischen Schulstandort für die nächsten Wochen. Die Begrüßung fiel alles andere als herzlich aus. In den Augen des Hotelchefs waren die Gäste aus Westfalen „Saupreißn“, die man am liebsten sofort wieder rausgeworfen hätte. So seien die nassen „Klamotten“, die man namentlich gekennzeichnet und gebündelt habe, völlig durcheinander von der Wäscherei zurückgegeben worden. Hauptsache, es passte einigermaßen! Nach etwa zwei Monaten erneuter Standortwechsel: Umquartierung in den ebenfalls requirierten Gasthof Müllnerhorn an der Talstation der Seilbahn zum „Predigtstuhl“. Diese Herberge sei das genaue Gegenteil zu Karlstein gewesen: Nettes, freundliches, hilfsbereites Personal und weitaus bessere Verpflegung. Im Oktober 1943 durfte Josef nach Hause reisen, ausnahmsweise und aus traurigem Anlass. Sein Bruder Theodor, der als Techniker bei der Luftwaffe im italienischen Bergamo diente, war mit 25 Jahren an Typhus verstorben. Nach diesem Heimaturlaub ging´s wieder zurück in die bayerischen Alpen. Ein straffer Unterricht und das „Lagerleben“ in der Fremde unter Kriegsbedingungen prägten das Leben der Jugendlichen. Dieser Alltag wurde von gelegentlichen Ausflügen in die Bergwelt und Einsätzen bei der Hopfenernte unterbrochen. Aber das vorherrschende Gefühl im bayerischen Exil blieb Heimweh. 1944 war für Josef die Schulzeit plötzlich beendet, als er zum Reichsarbeitsdienst (RAD) eingezogen wurde, einer paramilitärischen Organsisation. Das hieß: Auf nach Eisenkappel, eine Gemeinde in Kärnten am südlichsten Punkt Österreichs. Österreich gehörte seit dem „Anschluss“ 1938 zum Großdeutschen Reich. Der Drill im örtlichen RAD-Lager war kurz und schmerzhaft. So mussten die frischgebackenen Arbeitsdienstmänner z. B. mit blanken Unterarmen über den Kies des Kasernenhofes robben, begleitet von unflätigen Beschimpfungen des „Schleifers“. Einer dieser „Ausbilder“ sei später auf dem Münchner Hauptbahnhof von Unbekannten erschossen worden, vermutlich ein Racheakt. Anstelle eines Klappspatens, dem Erkennungszeichen des RAD, bekam der 17-Jährige sofort einen alten Karabiner in die Hand gedrückt und sollte fortan im so genannten „Bandenkampfgebiet“ gegen Marschall Titos „Partisanen“ kämpfen, also gegen Widerstandskämpfer der slowenischen Volksgruppe. Marschbefehl in Richtung Seebergsattel, einem Gebirgspass in den Karawanken, der Kärnten mit der slowenischen Region Oberkrain verbindet. Unterbringung in Baracken auf 1.215 Meter; Hunger, Durst und nächtliche Feuerüberfälle. Von etwa 100 „Arbeitsdienstmännern“, die den Berg hinaufgestiegen waren, überlebten nur ein gutes Dutzend den gefährlichen Einsatz. Einer von ihnen war mein Vater, dem es unter vielen Schwierigkeiten gelang, in die Heimat zurückzukehren. Bis zum Einmarsch der Amerikaner im April 1945 versteckte er sich auf dem elterlichen Hof in Scheidingen. Josef hatte Glück im Unglück, anders als seine Brüder Theodor und Franz, die beide den Krieg nicht überlebten. (Ende des Beitrags)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.