Akten der hessischen Gesandten zum Reichstage in Speyer bezw. zum Schmalkaldischen Bundestage daselbst Dr. Tilemann Günterode und Lic. Hans Keudel bezw. Oldendorp, Dr. Walter und Sebastian Aitinger: Instruktionen, Nebeninstruktion, Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp vor dessen Abreise nach Speyer und der Landgräfin (?). Notizbuch Aitingers mit Auszügen aus den Instruktionen und Materialien über den nassauischen Handel
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Akten der hessischen Gesandten zum Reichstage in Speyer bezw. zum Schmalkaldischen Bundestage daselbst Dr. Tilemann Günterode und Lic. Hans Keudel bezw. Oldendorp, Dr. Walter und Sebastian Aitinger: Instruktionen, Nebeninstruktion, Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp vor dessen Abreise nach Speyer und der Landgräfin (?). Notizbuch Aitingers mit Auszügen aus den Instruktionen und Materialien über den nassauischen Handel
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.19 Ereignisse von 1542 bis zum Braunschweigischen Zug 1545
Januar, Februar, März 1544
Enthält: 1544 Januar, Februar, März. Instruktionspunkte: 1. Beratung mit den defensionsverwandten Ständen, die von Herzog Moritz vorgeschlagene Sequestration des Landes Braunschweig zu verhindern, Benutzung der hessischen Denkschriften hierüber und über die nassauische Sache
Enthält: 2. Bundesangelegenheiten: Verhalten gegenüber den Klagen Herzog Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig gemäß dem Ratschlage Walters, Oldendorps u.a., Rechnung des Defensionszugs, Pommern gegen Dänemark, Vorgehen gegen die Bundesmitglieder, welche die Anlagen nicht erlegen, Erstreckung des Bundes auf Profansachen, Vereidung der Stimmen, Einsetzung eines Austrags unter den Bundesständen für den Fall, daß man auf dem Reichstage kein gleichmäßiges Recht finden könne (Ausnehmung der nassauischen Sache), Entrichtung des auf dem Ottenstein stehenden Geldes an die v. Spiegelberg, Wiedererstattung von 525 Gulden an die Stadt Goslar (Geschütz vor Wolfenbüttel), Überlassung des halben dreizehnten Kübels Erz vom Rammelsberg an Herzog Philipp von Braunschweig, Aufnahme Pfalzgraf Wolfgangs von Zweibrücken, Herzog Ott Heinrichs und des Grafen Ludwig von Öttingen
Enthält: 3. Reichssachen: Türkenhilfe, Verringerung der Reichsanschläge, Session, Religion und Klostergüter, Münze. - Nebeninstruktion: Goslar, Eßlingen, Rechnung über das Geschütz, Hauptleute des Bundes. - Befehl an Keudel zur Überreichung der hessischen Beschwerden wegen des Reichskammergerichts. Bevorstehende Ankunft des Kaisers. Gütliche Verhandlung mit Nassau. Geringe Anzahl der eingetroffenen Reichsstände. Schlechte Herberge für die Evangelischen. (Aus der Provenienz des Landgrafen Philipp (Nr. 692)) Ankunft von Oldendorp, Walter und Aitinger in Speyer (21. Januar). Von den Schmalkaldischen Bundesständen nur Württemberg anwesend
Enthält: Ungewißheit der Ankunft des Kaisers. Brief an Bucer. Verhandlungen wegen der Visitation und Reformation des Kammergerichts. Verlangen des Kaisers, französische Werber abzufangen. Schreiben der geistlichen Fürsten und Stände an den Papst
Enthält: 2. Bundesangelegenheiten: Verhalten gegenüber den Klagen Herzog Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig gemäß dem Ratschlage Walters, Oldendorps u.a., Rechnung des Defensionszugs, Pommern gegen Dänemark, Vorgehen gegen die Bundesmitglieder, welche die Anlagen nicht erlegen, Erstreckung des Bundes auf Profansachen, Vereidung der Stimmen, Einsetzung eines Austrags unter den Bundesständen für den Fall, daß man auf dem Reichstage kein gleichmäßiges Recht finden könne (Ausnehmung der nassauischen Sache), Entrichtung des auf dem Ottenstein stehenden Geldes an die v. Spiegelberg, Wiedererstattung von 525 Gulden an die Stadt Goslar (Geschütz vor Wolfenbüttel), Überlassung des halben dreizehnten Kübels Erz vom Rammelsberg an Herzog Philipp von Braunschweig, Aufnahme Pfalzgraf Wolfgangs von Zweibrücken, Herzog Ott Heinrichs und des Grafen Ludwig von Öttingen
Enthält: 3. Reichssachen: Türkenhilfe, Verringerung der Reichsanschläge, Session, Religion und Klostergüter, Münze. - Nebeninstruktion: Goslar, Eßlingen, Rechnung über das Geschütz, Hauptleute des Bundes. - Befehl an Keudel zur Überreichung der hessischen Beschwerden wegen des Reichskammergerichts. Bevorstehende Ankunft des Kaisers. Gütliche Verhandlung mit Nassau. Geringe Anzahl der eingetroffenen Reichsstände. Schlechte Herberge für die Evangelischen. (Aus der Provenienz des Landgrafen Philipp (Nr. 692)) Ankunft von Oldendorp, Walter und Aitinger in Speyer (21. Januar). Von den Schmalkaldischen Bundesständen nur Württemberg anwesend
Enthält: Ungewißheit der Ankunft des Kaisers. Brief an Bucer. Verhandlungen wegen der Visitation und Reformation des Kammergerichts. Verlangen des Kaisers, französische Werber abzufangen. Schreiben der geistlichen Fürsten und Stände an den Papst
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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