Philipp von Sörgenloch bekundet, daß Johann Ludwig Graf zu Nassau-Saarbrücken ihn, laut inseriertem Lehnbrief, zu Erblehen belehnt hat mit 1/3 Zehnten zu Aßmannshausen (Hasemanßhusen) an der helden, was den Domherren zinst, 1 Ohm Wein von den Bodenzehnten zu Aßmannshausen, Martini, 2 Ohm lauter Wein und 29 Schilling Geld zu Aßmannshausen, zu Kiedrich (Kederich) 10 Malter Korngeld, 1 Ohm Weingeld; zu Rüdesheim (Rodeßheym) in der Bollenders hoiff 10 Ohm lauter Wein; zu Hattenheim (Hattenheym) an dem bocksberge den Zehnten von 19 Morgen Weingarten, den Zehnten von 3 Viertel Weingarten, die Herr Wilhelm von Scharfenstein (Scharp-) hat, zu Kiedrich uff der Rückersbunden 1 Ohm Wein zu Zehnten, von den Mönchen von Eberbach von ihren Äckern zu Kiedrich 16 Malter Korn, Mainzer Maß, Zehnten; von Neuhof (czu dem Nuenhoiffe) auf der 'Myttelbunden' 1/2 vom Zehnten; auf der Klosterwiese 6 Wagen Heu zu Zehnten; zu Kiedrich von dem kleinen Zehnten 27 Schilling Geld; den Zehnten von den Schafen im Mönchshof zu Kiedrich; 13 Pfund Öl zu Kempten (Kemdenn); 6 Pfund Geld zu Gaulsheim (Gauwelßheym), wovon man jährlich dem Gericht daselbst einen Imbiß geben muß. Siegler: Aussteller.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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