Graf Otto von Nassau und seine Frau Adelheid verkaufen Burg und Stadt Löhnberg mit den Dörfern Odersbach und Waldhausen und allen Zubehörungen für 4000 Pfund Heller an Ruprecht den Pfalzgrafen bei Rhein und Herzog in Baiern und ihren Oheim, den Grafen Gerlach von Nassau, und seine Frau Irmgard zu gemeinschaftlichem Besitz mit Vorbehalt der Wiedereinlösung - Zahlungsort Weilburg - und mit genauer Bezeichnung der zu Löhnberg gehörigen Zinsgefälle und dergleichen.
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Graf Otto von Nassau und seine Frau Adelheid verkaufen Burg und Stadt Löhnberg mit den Dörfern Odersbach und Waldhausen und allen Zubehörungen für 4000 Pfund Heller an Ruprecht den Pfalzgrafen bei Rhein und Herzog in Baiern und ihren Oheim, den Grafen Gerlach von Nassau, und seine Frau Irmgard zu gemeinschaftlichem Besitz mit Vorbehalt der Wiedereinlösung - Zahlungsort Weilburg - und mit genauer Bezeichnung der zu Löhnberg gehörigen Zinsgefälle und dergleichen.
170 I, U 329
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1326-1350 >> 1344
1344 September 23
Ausfertigung, Pergament, Siegel 1. Otto, erhalten, 2. Adelheid, fehlt, 3. Walram von Sponheim, erhalten, 4. Johann von Nassau, zerbrochen, 5. Johann von Nassau-Merenberg, erhalten
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Graf Otto und 2. Adelheid seine Frau, 3. Graf Walram von Sponheim, 4. Graf Johann von Nassau (Hadamar), 5. Graf Johann von Nassau Herr zu Merenberg.
siehe Regesten der Pfalzgrafen I Nr. 2527, siehe Arnoldi 1, 189; 3b 200
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ