Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg verleiht mit Bewilligung der Ritter und Landschaft dem Dr. iur. Calixtus Schein, sein Rat und Lüb. Syndikus, für 15 Jahre treue Dienste, zwei wüste Höfe zu Groß Sarau, belegen zwischen genannten Besitzungen, vorbehaltlich des höchsten Gerichtes und nimmt ihn in die Union auf. Zeugen, Mitsiegler und Unterschreiber: Barthold von Parkentin zu Groß Zecher, Hieronymus Schultze zu Marschacht und Friedeburg, Fritz von Bülow zu Gudow und Wehningen, Barthold Lützow zu Seedorf, Otto Lützow zu Thurow, Hans Daldorf zu Wotersen. Petrus Brandt, Vizekanzler. Friedrich Aepinus, Kammersekretär. d.d. 1586 den neunden Februar Ratzeburg.
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Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg verleiht mit Bewilligung der Ritter und Landschaft dem Dr. iur. Calixtus Schein, sein Rat und Lüb. Syndikus, für 15 Jahre treue Dienste, zwei wüste Höfe zu Groß Sarau, belegen zwischen genannten Besitzungen, vorbehaltlich des höchsten Gerichtes und nimmt ihn in die Union auf. Zeugen, Mitsiegler und Unterschreiber: Barthold von Parkentin zu Groß Zecher, Hieronymus Schultze zu Marschacht und Friedeburg, Fritz von Bülow zu Gudow und Wehningen, Barthold Lützow zu Seedorf, Otto Lützow zu Thurow, Hans Daldorf zu Wotersen. Petrus Brandt, Vizekanzler. Friedrich Aepinus, Kammersekretär. d.d. 1586 den neunden Februar Ratzeburg.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 880
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1586
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit neun Unterschriften, die angehängten neun Siegel fehlen
Verzeichnung
1586 Februar 9 Ratzeburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ