Friedrich Graf zu Fürstenberg, Heiligenberg und Werdenberg, Landgraf in der Baar, Herr zu Hausach im Kinzigtal und Landvogt in der Ortenau, bekundet: Zwischen den Grafen Karl, Eitelfriedrich und Felix Friedrich zu Zollern einerseits und ihm wegen seiner Gemahlin Anna, Gräfin zu Fürstenberg, geb. Gräfin zu Werdenberg, Tochter des verstorbenen Grafen Christoph zu Werdenberg und zum Heiligenberg, andererseits bestand Streit über die Grafschaft Sigmaringen und etliche seiner eigenen Güter, der durch die Kommissare des römischen Königs im Pfullendorfer Vertrag (1) verglichen worden ist. U. a. sollten die Grafen zu Zollern für die Abtretung der Flecken, Stücke und Güter Inzigkofen, Pault, der Mühle an Felsen, des neuen Kastenhauses, der zwei Weiher und Gruben zu Pault und aller anderen eigenen Güter, wie sie im Namen des Ausstellers durch dessen Vogt Wolf Honburger zu Jungnau den drei Brüdern überantwortet und Stück für Stück aufgeschrieben wurden, auch im Zwing und Bann der Stadt Sigmaringen gelegen, und für den Anteil des Ausstellers am Brenzkofer Zehnten etc., welcher an die Grafen von Werdenberg käuflich gekommen, also Eigentum ist, 4.300 Gulden rheinisch auf Johannistag 1540 bezahlen. Der Aussteller quittiert den Empfang dieser wegen seiner Gemahlin erhaltenen Summe (1) Vgl. Urkunde 1540 Februar 5

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...