Hauptschulstreit - Warum Amtzell die Schule der Zukunft hat
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/019 R080006/205
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/019 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2008
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2008 >> Unterlagen
28. Februar 2008
Es war jahrelang wie der Katechismus: nach vier Jahren Grundschule gehen Baden-Württembergs Schülerinnen und Schüler getrennte Wege. Die einen auf das Gymnasium, die anderen in die Realschule und der Rest in die Hauptschule. Für die Zehn- und Elfjährigen werden die Weichen für das restliche Leben gestellt, mit all den fatalen Folgen, über die wir inzwischen streiten. Seit wenigen Tagen ist die baden-württembergische Schullandschaft in Bewegung. Kultusminister Helmut Rau (CDU) denkt über einen Modellversuch nach: Haupt- und Realschule arbeiten zusammen, geben gemeinsamen Unterricht in allen Fächern. Im oberschwäbischen Amtzell ist dieser Versuch schon Realität. Dort lernen Hauptschüler und Realschüler gemeinsam, je nach Wissen und Können. Nicht nur in den Klassen 5 und 6, wie es der Kultusminister fordert, sondern bis zu zehnten Klasse. LÄNDERSACHE hat noch mal die Schulbank in Amtzell gedrückt - in der "Schule der Zukunft"?
0:06:30; 0'06
Audio-Visuelle Medien
Grunike, Liliane
Pfau, Renate
Titel, Roland
Amtzell RV
Schule: Hauptschule
Schule: Realschule
Schule: Reform
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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