A[rnoldus?], Scholaster von St. Stephan, subdelegierter Richter des apostolischen Stuhles, entscheidet den Streit zwischen Äbtissin und Konvent der St. Marienkirche von Altmünster einerseits und Konrad, Ritter, von Heidesheim ("Heidensheim"), andererseits, mit Zustimmung der genannten Parteien dahin, daß der Ritter 2 leichte Solidi, die sein verstorbener Bruder, Pleban zu Heidesheim ("Heidensheim"), dem Kloster von einem Weingarten gen. "Lewenwingart im Kirspade" daselbst alljährlich zu reichen vermacht und die er, der Ritter, seit mehr als acht Jahren nicht entrichtet hat, fortan an Mariä Reinigung wieder zinsen wird und auf den Anspruch auf Reichung von zwei Kerzen am genannten Termin verzichtet. S.: Aussteller. Zeugen: Ulrich, Vikar von St. Stephan, Konrad gen. von Heidesheim ("Heisensheim"), Mönch zu Eberbach, Heinrich, Priester, derzeit Syndikus von Altmünster, Heinrich gen. von Wörrstadt ("Werstat"), Bruder dieser Kirche ("frater eiusdem ecclesie"), Arnoldus, Glöckner ("campanator") von St. Stephan. "Acta 1258 feria VIa post dominicam Quasi modo geniti".