Vagts, Alfred (Bestand)
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BArch N 1269
call number: N 1269
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> V
1911-1980
Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten
1892 geboren in Basbeck (heute Ortsteil von Hemmoor)
Besuch der Lateinschule in Otterndorf
Studium in München (Diplomatie und Militärgeschichte)
1917 Vertreter des Rates der Offiziere, Teilnahme an den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk
1923-1932 Institut für Auswärtige Politik der Universität Hamburg
1924 Gründung des „Klub vom 3. Oktober" mit Gustav Dahrendorf, Egon Bandmann, Theodor Haubach, Hans Robinsohn, Ernst Strassmann und Heinrich Landahl
1933 Emigration in die USA
Lecturer am University and Radcliffe College, Massachusetts
1938/1939 Gastprofessur an der Harvard University
1939-1942 Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey
1986 gestorben in Cambridge (Massachusetts)
Bestandsbeschreibung: Filme von Tagebüchern, Korrespondenzen insbes. mit Emigranten, Sonderdrucke von Aufsätzen. Umfang: 33 Bände Tagebücher. Umfang: 47 Bände (+ 1 Umschlag) Korrespondenz. Umfang: 1 Band
Inhaltliche Charakterisierung: geboren 1892 - gestorben 1986
Historiker
1923 - 1932 am Institut für auswärtige Politik in Hamburg,
dann in die USA emigriert und Lecturer am University and Radcliffe Collage, Mass. / USA
Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, New Yersey / USA
Historiker (Diplomatie und Militärgeschichte), Schriftseller
Teilnachlass im Leo Baeck Institut New York (Korrespondenz mit jüdischen Freunden, dabei insbesondere mit Albrecht Mendelssohn Bartholdy);
s.auch: Leo Baeck Institut, im Bestand Albrecht Mendelssohn Bartholdy.
Briefe von Theodor Haubach, Carlo Mierendorff 1919 - 1925 sowie von Gottfried Benn und Klabund im Jahre 1974 im Autographenhandel.
Erschließungszustand: weiteres unsigniertes Material (1 lfdm)
Zitierweise: BArch N 1269/...
1892 geboren in Basbeck (heute Ortsteil von Hemmoor)
Besuch der Lateinschule in Otterndorf
Studium in München (Diplomatie und Militärgeschichte)
1917 Vertreter des Rates der Offiziere, Teilnahme an den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk
1923-1932 Institut für Auswärtige Politik der Universität Hamburg
1924 Gründung des „Klub vom 3. Oktober" mit Gustav Dahrendorf, Egon Bandmann, Theodor Haubach, Hans Robinsohn, Ernst Strassmann und Heinrich Landahl
1933 Emigration in die USA
Lecturer am University and Radcliffe College, Massachusetts
1938/1939 Gastprofessur an der Harvard University
1939-1942 Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey
1986 gestorben in Cambridge (Massachusetts)
Bestandsbeschreibung: Filme von Tagebüchern, Korrespondenzen insbes. mit Emigranten, Sonderdrucke von Aufsätzen. Umfang: 33 Bände Tagebücher. Umfang: 47 Bände (+ 1 Umschlag) Korrespondenz. Umfang: 1 Band
Inhaltliche Charakterisierung: geboren 1892 - gestorben 1986
Historiker
1923 - 1932 am Institut für auswärtige Politik in Hamburg,
dann in die USA emigriert und Lecturer am University and Radcliffe Collage, Mass. / USA
Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, New Yersey / USA
Historiker (Diplomatie und Militärgeschichte), Schriftseller
Teilnachlass im Leo Baeck Institut New York (Korrespondenz mit jüdischen Freunden, dabei insbesondere mit Albrecht Mendelssohn Bartholdy);
s.auch: Leo Baeck Institut, im Bestand Albrecht Mendelssohn Bartholdy.
Briefe von Theodor Haubach, Carlo Mierendorff 1919 - 1925 sowie von Gottfried Benn und Klabund im Jahre 1974 im Autographenhandel.
Erschließungszustand: weiteres unsigniertes Material (1 lfdm)
Zitierweise: BArch N 1269/...
Vagts, Alfred, 1892-1986
65 Aufbewahrungseinheiten; 3,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen als die Beachtung von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdiger Belange Dritter.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ