Allg. Kreistag in Ulm 1684 Apr. 28 ff.; Engerer Kreiskonvent in Ulm 1684 Aug. 12 ff.; Konferenzen von Kreisständen in Biberach (14. Jan. und 28. März 1684) und Ochsenhausen (30. Juni und 17. Aug. 1684) betr. den Unterhalt von Kreistruppen, I (Schreiben und dgl.)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Nr. 130
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen
Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen >> I. Circularia 1468-1802
1684
Enthält: Schreiben und Quittungen. Absender, Aussteller und Adressaten: die Kreisausschreibenden Bf. Johann Franz von Konstanz und Hz. Friedrich Karl von Württemberg (als Administrator und Obervormund); die Äbte Adalbert von Roggenburg, Aemilianus von Irsee, Anselm von Elchingen, Dionysius von Wettenhausen, Emmanuel von Salem, Johann Martin von Zwiefalten, Joseph von Ursberg, Placidus von Ochsenhausen, Tiberius von Schussenried, Wilibald von Weingarten; Fürstpropst [Johann Christoph IV.] von Ellwangen; Gf. Johann Ludwig von Sulz; Gf. Froben Maria von Fürstenberg; Äbtissin Maria Theresia von Obermünster in Regensburg; Bm. und Rat der Stadt Ulm; Roggenbauch, Bm. der Reichsstadt Heilbronn; die Oberbeamten des Stifts Buchau bzw. des Kl. Ochsenhausen; Dr. iur. utr. Wolfgang Wilhelm Pistorius, Kanzler des Kl. Ochsenhausen; Johann Christoph Cannstetter, Vogt in Herrenberg; Lic. Christoph Mauch; Johann Jakob Mutterer und Georg Benedikt Seiboldt, Sekretäre der Kll. Schussenried bzw. Salem; J.C. [?] Eberhardt; Schwarz, [Rat und Oberamtmann] des Kl. Elchingen; Jakob Friedrich Rühle in Stuttgart; Johannes Schwegerle, Mandatarius des Prälatenkollegs beim Reichstag in Regensburg; Hans Georg Degen, Oberfourier der Hatschiere bei der ksl. Leibgarde; Maria Aubelen, Hausfrau des Ulmer Rotgerbers Matthias Aubelen; Hans Christoph Fischer, Gastgeber "Zur g[oldenen] Gans" in Ulm. - Patent Ks. Leopolds d.d. Linz 1684 Febr. 12 betr. Verbot von Werbungen, Proviant-, Roß- und Munitionslieferungen ins Ausland; Extrakt aus dem französischen Staatsratsprotokoll d.d. 1684 Dez. 20 betr. den Handel der Stadt Straßburg. - Gedr. Kreismandat und Gestellungsbefehl d.d. Ulm 1684 Aug. 18 betr. Sammlung von Kreistruppen für den Türkenkrieg
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ