Gesuche der Advocaten Behrmann und Michelsen um die juristische Doktorwürde
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Jur. Fak. 400
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2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 07. Promotionsangelegenheiten >> 07.01. Allgemeine Promotionsangelegenheiten, Anfragen und Gesuche
(1810) 1819-1821
Enthält v.a.: Gesuch des Advocaten Peter Heinrich Carl Behrmann um Doktordiplom (1821), dabei: Zeugnis über seine frühere Tätigkeit als Gerichtssekretär am städtischen Niedergericht in Rostock (1820, Abschrift 1821); Verlängerung der verliehenen Dispensation (Befreiung) von Annahme der juristischen Doktorwürde (1820, Abschrift 1821); Aufnahme als Procurator in der herzöglichen Justizkanzlei und Schwur eines Eides (1810, Abschrift 1821); Dank für Förderung des Wunsches nach juristischer Doktorwürde und Nachweis über Wiederaufnahme als Obergerichtsprocurator (1821, Abschrift); Schriftwechsel des Prof. Voigt mit Prof. Gesterding wegen weiterer Verfahrensweise betr. Promotionsgesuch und Ablehnung des Prof. Gesterding (Apr. 1821, Probeschrift fehlt). - Gesuch des Advocaten Friedruch Johann Ludwig Michelsen um Doktordiplom (1820), dabei: Schriftwechsel des Prof. Voigt mit Prof. Gesterding wegen Promotionsgesuch und Ablehnung des Prof. Gesterding, Bewertung der überarbeiteten Abhandlung; Anfrage des Vaters (Neubuckow 1819); Gesuch und Anfrage des Michelsen zur Examensprüfung; Gesuch mit Zusendung der Arbeit, eines Zeugnisses des Magistrats und der Matrikeln durch den Vater.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ