Loffenau
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Bü 45
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 2. Sachakten >> 2.4 Einzelne Orte >> Loffenau
1266-1534
Enthält:
1. Bischof Friedrich von Speyer bewilligt dem Grafen Heinrich von Eberstein (seinem Oheim), nachdem derselbe seine villa in Obernöwensheim [Oberöwisheim]zu der Newenburg [Neuenbürg] dem Stift Speyer zu Lehen aufgelassen, dem Kloster Herrenalb seine villa Loffenouwe [Loffenau] zu verkaufen.
Geben 1298 in dem Monat des Mertzen.
Übersetzung, Schrift des 17. Jahrhunderts [vgl. A 498 U 419].
2. Graf Heinrich von Eberstein beurkundet, dass er, nach dem gegen oben genannten Ersatz [vgl. A 489 U 419] Bischof Friedrich [von Speyer] seine Einwilligung gegeben, das Dorf Loffenau an das Kloster Herrenalb um 360 lb. h. verkauft habe.
Geben 1298 in dem Monat des Mertzen.
Übersetzung, als Copia bezeichnet, Schrift des 17. Jahrhunderts.
3. Instrumentum compositionis inter abbatum et conventum monasterii in Alba et vicarium ecclesiae parrochialis in Rotenfels ratione decimae de bonis in Loffenau et Gernsbach propriis manibus et sumptibus excultis.
Feria III. post D. Quasimodogeniti (28. April) 1405.
Papier, Kopie und deutsche Übersetzung.
4. Graf Bernhard von Eberstein belehnt Kraft von Croßwir (Großweier) mit dem Viertel an dem Dorf Inner-Michelbach, dem halben Burgstadel zu Rosenstein und anderen genannten Gütern, unter Beschreibung des Viehweidbezirks und der Äckeriggerechtigkeit des Dorfs Inner-Michelbach, welch letztere sich laut Überschrift der Copia auf die Loffenauer Mark, welche nicht ausdrücklich genannt ist, erstreckt, 1421.
Geben uff Mittwoch nach St. Martinstag vierzehnhundert zig und ein Jahr; Kopie.
5. Kopialbuch von Loffenau mit Urkunden aus den Jahren 1266-1534, 16. Jahrhundert.
6. Abt [Georgius] von Herrenalb teilt der badischen Vormundschaft eine Abschrift eines Kaufbriefs von 1297 [A 489 U 416 ff.] mit.
1550 Sonntag nach Nicolaui; Original Papier.
7. Das Verhältnis von Loffenau zu Herrenalb und Eberstein betreffend, 1550-1551.
Korrespondenz zwischen Graf Wilhelm von Eberstein und Michel Vay von Tübingen, ob Loffenau Reichslehen oder Ebersteinsches Lehen gewesen sei.
1. Bischof Friedrich von Speyer bewilligt dem Grafen Heinrich von Eberstein (seinem Oheim), nachdem derselbe seine villa in Obernöwensheim [Oberöwisheim]zu der Newenburg [Neuenbürg] dem Stift Speyer zu Lehen aufgelassen, dem Kloster Herrenalb seine villa Loffenouwe [Loffenau] zu verkaufen.
Geben 1298 in dem Monat des Mertzen.
Übersetzung, Schrift des 17. Jahrhunderts [vgl. A 498 U 419].
2. Graf Heinrich von Eberstein beurkundet, dass er, nach dem gegen oben genannten Ersatz [vgl. A 489 U 419] Bischof Friedrich [von Speyer] seine Einwilligung gegeben, das Dorf Loffenau an das Kloster Herrenalb um 360 lb. h. verkauft habe.
Geben 1298 in dem Monat des Mertzen.
Übersetzung, als Copia bezeichnet, Schrift des 17. Jahrhunderts.
3. Instrumentum compositionis inter abbatum et conventum monasterii in Alba et vicarium ecclesiae parrochialis in Rotenfels ratione decimae de bonis in Loffenau et Gernsbach propriis manibus et sumptibus excultis.
Feria III. post D. Quasimodogeniti (28. April) 1405.
Papier, Kopie und deutsche Übersetzung.
4. Graf Bernhard von Eberstein belehnt Kraft von Croßwir (Großweier) mit dem Viertel an dem Dorf Inner-Michelbach, dem halben Burgstadel zu Rosenstein und anderen genannten Gütern, unter Beschreibung des Viehweidbezirks und der Äckeriggerechtigkeit des Dorfs Inner-Michelbach, welch letztere sich laut Überschrift der Copia auf die Loffenauer Mark, welche nicht ausdrücklich genannt ist, erstreckt, 1421.
Geben uff Mittwoch nach St. Martinstag vierzehnhundert zig und ein Jahr; Kopie.
5. Kopialbuch von Loffenau mit Urkunden aus den Jahren 1266-1534, 16. Jahrhundert.
6. Abt [Georgius] von Herrenalb teilt der badischen Vormundschaft eine Abschrift eines Kaufbriefs von 1297 [A 489 U 416 ff.] mit.
1550 Sonntag nach Nicolaui; Original Papier.
7. Das Verhältnis von Loffenau zu Herrenalb und Eberstein betreffend, 1550-1551.
Korrespondenz zwischen Graf Wilhelm von Eberstein und Michel Vay von Tübingen, ob Loffenau Reichslehen oder Ebersteinsches Lehen gewesen sei.
Archivale
Eberstein, Bernhard von; Graf
Eberstein, Heinrich von
Vay, Michel
Eberstein; Herrschaft
Gernsbach RA
Großweier : Achern OG
Michelbach : Gaggenau RA
Neuenbürg : Kraichtal KA
Rosenstein, abgeg. Burg bei Michelbach RA
Speyer SP; Stift
Tübingen TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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