Reversal des Reichsgrafen August von Limburg-Styrum, Bischof zu Speyer und Propst zu Weissenburg, Herr zu Gemen und Raesfeld, vom 8. August 1772 (?) über seine am 28. August 1772 durch den Kurfürsten Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels als Bischof von Münster erfolgte Belehnung mit der im ganzen Kirchspiel Weseke und der im Kirchspiel Borken in der Bauerschaft Wirthe, so weit diese Bauerschaft außer den verglichenen Limitpfählen liegt, zur Unterherrlichkeit gehörenden Jurisdiktion und der daran haftenden Fruchteinkünfte samt Akzisen, die er vom vorherigen Fürstbischof und während der letzten Sedisvakanz vom Domkapitel Münster zu Lehen bekommen hatte. Der Lehnbrief wird an den bevollmächtigten speyerischen Hofrat Jacob Melchior Berghof ausgehändigt. Siegel- und Unterschriftsankündigung des Ausstellers
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Reversal des Reichsgrafen August von Limburg-Styrum, Bischof zu Speyer und Propst zu Weissenburg, Herr zu Gemen und Raesfeld, vom 8. August 1772 (?) über seine am 28. August 1772 durch den Kurfürsten Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels als Bischof von Münster erfolgte Belehnung mit der im ganzen Kirchspiel Weseke und der im Kirchspiel Borken in der Bauerschaft Wirthe, so weit diese Bauerschaft außer den verglichenen Limitpfählen liegt, zur Unterherrlichkeit gehörenden Jurisdiktion und der daran haftenden Fruchteinkünfte samt Akzisen, die er vom vorherigen Fürstbischof und während der letzten Sedisvakanz vom Domkapitel Münster zu Lehen bekommen hatte. Der Lehnbrief wird an den bevollmächtigten speyerischen Hofrat Jacob Melchior Berghof ausgehändigt. Siegel- und Unterschriftsankündigung des Ausstellers
Fürstentum Münster Lehen 83 Nr. 3
B 022u Fürstbistum Münster, Lehnskammer - Urkunden
Fürstbistum Münster, Lehnskammer - Urkunden
1772 August 28
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Bruchsal
Siegelführer: August von Limburg-Styrum, Bischof zu Speyer
Siegelführer: August von Limburg-Styrum, Bischof zu Speyer
August von Limburg-Styrum, Bischof zu Speyer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.0004, 11:57 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
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