Johann Weh von Wallenhausen [Stadt Weißenhorn/Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Pfleger Markus Philipp Besserer von Talfingen [Obertalfingen Stadt Ulm] und Leonhard Erasmus Schorer sowie der Hofmeister Georg Löhlin ("Lehlin") des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] auf Lebenszeit einen Hof des Spitals in Steinheim [Stadt Neu-Ulm], den zuvor sein Vorfahre Johann Klemm bewirtschaftet hat, verliehen haben. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten im Dorf, 54 Jauchert Äcker, 15 Tagwerk Wiesen und 3 Jauchert Wald. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten, nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen und dem Spital davon jährlich 18 Imi Roggen und 12 Imi Hafer Ulmer Maß, 2 Pfund und 10 Schilling Heller Heugeld, 1 Viertel Öl, 1 Weihnachtshuhn, 1 Vogthuhn, 4 Gülthühner, 1 Fastnachtshuhn und 100 Eier nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach seinem Tod fällt der Hof an das Spital zurück.