Landesamt für die Wiedergutmachung: Außenstelle Freiburg
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Tektonik
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Ober- und Mittelbehörden >> Geschäftsbereich Justizministerium
Überlieferungsgeschichte
Auf Grund der Verordnung der vorläufigen Regierung des Landes Baden-Württemberg vom 1. Juli 1952 (in Verbindung mit der Verordnung über die Zuständigkeits- und Verfahrensordnung zum Bundesentschädigungsgesetz vom 16. November 1953) wurden in Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen für den Bereich des jeweiligen Regierungsbezirks Landesämter für die Wiedergutmachung errichtet. Nach dem Bundesergänzungsgesetz zur Entschädigung für die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung (BEG) vom 18. September 1953 nahmen sie die Schadensanträge der Opfer entgegen; sie entschieden über diese Anträge und die Befriedigung der Ansprüche nach dem BEG und den weiter geltenden landesrechtlichen Vorschriften. In Streitfällen vertraten sie das Land vor den Gerichten. Das Landesamt für die Wiedergutmachung in Freiburg erledigte damit Aufgaben, die zunächst die Bad. Landesstelle für die Betreuung der Opfer des Nationalsozialismus und dann ab 1949 das Bad. Ministerium der Finanzen (Abt. IV Vermögenskontrolle und Wiedergutmachung) sowie die Finanzämter (Dienststellen für Vermögenskontrolle und Wiedergutmachung) wahrgenommen hatten. Mit Wirkung vom 1. Oktober 1960 wurde das bisherige Landesamt für die Wiedergutmachung in Freiburg zur Außenstelle des Landesamtes für die Wiedergutmachung in Karlsruhe. Die Außenstelle Freiburg wurde mit Wirkung zum 1. April 1961 aufgehoben.
Auf Grund der Verordnung der vorläufigen Regierung des Landes Baden-Württemberg vom 1. Juli 1952 (in Verbindung mit der Verordnung über die Zuständigkeits- und Verfahrensordnung zum Bundesentschädigungsgesetz vom 16. November 1953) wurden in Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen für den Bereich des jeweiligen Regierungsbezirks Landesämter für die Wiedergutmachung errichtet. Nach dem Bundesergänzungsgesetz zur Entschädigung für die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung (BEG) vom 18. September 1953 nahmen sie die Schadensanträge der Opfer entgegen; sie entschieden über diese Anträge und die Befriedigung der Ansprüche nach dem BEG und den weiter geltenden landesrechtlichen Vorschriften. In Streitfällen vertraten sie das Land vor den Gerichten. Das Landesamt für die Wiedergutmachung in Freiburg erledigte damit Aufgaben, die zunächst die Bad. Landesstelle für die Betreuung der Opfer des Nationalsozialismus und dann ab 1949 das Bad. Ministerium der Finanzen (Abt. IV Vermögenskontrolle und Wiedergutmachung) sowie die Finanzämter (Dienststellen für Vermögenskontrolle und Wiedergutmachung) wahrgenommen hatten. Mit Wirkung vom 1. Oktober 1960 wurde das bisherige Landesamt für die Wiedergutmachung in Freiburg zur Außenstelle des Landesamtes für die Wiedergutmachung in Karlsruhe. Die Außenstelle Freiburg wurde mit Wirkung zum 1. April 1961 aufgehoben.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:41 PM CET