Hans Werntz, Schmied zu Zainingen, in Urach gef., weil er Hans Scheming aus Zainingen totgeschlagen hatte, deshalb schwerer peinlicher Strafe verfallen, jedoch auf sein und seiner Freundschaft Bitten begnadigt und mit der Auflage freigel., sich mit der Ehefrau des Erschlagenen und dessen Freundschaft gütlich zu vergleichen - was durch seine Verwandtschaft bereits geschehen ist - und der Herrschaft Württemberg eine Geldstrafe von 50 fl als Abtrag zu bezahlen, auch sein Leben lang keine Wehr mehr zu tragen und keine offenen Zechen mehr zu besuchen, gelobt eidlich, diese Bedingungen zu befolgen, und schwört U. 4 Beilagen: 1. Verhörte Kundschaft über den von H. Werntz zu Zainingen begangenen Todschlag, 1540, Pap. Libell 2. Bittschrift der Ehefrau des A., Anna Werntz, und seiner Verwandten Ludwig Werntz aus Berghülen, Sixt Weselin, Keller zu Schorndorf, Lazarus Weselin, B. zu Urach, Christoph Weselin und Hans Knoll, beide zu Berghülen, sowie Jakob Geiger aus Grabenstetten, wegen der Begnadigung des Hans Werntz, mit Beischreiben von Sigmund Herter von Herteneck, Obervogt zu Urach, vom 30. Mai 1540 (So nach Corp. Christi), Pap. Libell 3. Schreiben von Sigmund Herter von Herteneck, Obervogt zu Urach, an Johann Knoderer, herzoglicher Rat zu Stuttgart, wegen des gen. Vergehens, vom 28. Juli 1540 (Mi nach Jakobi), Pap. 4. Schreiben dess. An dens. In gleicher Sache vom 1. Aug. 1540, Pap.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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