Philipp Christoph Leutrum von Erlingen, württembergischer Kammerherr, Obristlieutenant und Forstmeister zu Urach und Zwyfalten, verkauft dem durch Conrad Christoph v. Lehrbach, Komtur zu Kapfenburg, vertretenen Deutschen Orden bzw. dessen Kastenamt Nördlingen ein Waldstück von ca. 24 Morgen, der große und kleine Laubershau genannt und Unweit Forheim gelegen, um 2150 fl. Steuerberechtigt ist die Stadt Nördlingen. - Siegel und Unterschrift: Verkäufer.
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Philipp Christoph Leutrum von Erlingen, württembergischer Kammerherr, Obristlieutenant und Forstmeister zu Urach und Zwyfalten, verkauft dem durch Conrad Christoph v. Lehrbach, Komtur zu Kapfenburg, vertretenen Deutschen Orden bzw. dessen Kastenamt Nördlingen ein Waldstück von ca. 24 Morgen, der große und kleine Laubershau genannt und Unweit Forheim gelegen, um 2150 fl. Steuerberechtigt ist die Stadt Nördlingen. - Siegel und Unterschrift: Verkäufer.
Ritterorden, Urkunden 5908
Zusatzklassifikation: Kaufbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 19. Amt Reimlingen
1746 Oktober 25, 1746 Oktober 28
Papier
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Urach/Kapfenburg
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Papier, mit Siegel. Blattzahl: 16
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Papier, mit Siegel. Blattzahl: 16
Beilagen: 1. Schenkungsbrief der Sophia Magdalena v. Diemantstein für ihre Base, die Generalin v. Elster und deren Kinder, DIemantstein 1728 Januar 15; Abschrift, beglaubigt und besiegelt von Jacob Ferdinand Schech und Heinrich Bickenbach, Diemantstein 1740 November 21. - 2. Abschrift des Exekutionsresses wegen Abtretung des Weilers Zoltingen, der Steuern der Untertanen im Weiler Warnhoffen sowie der Steuer und Zinse vom Holz Laubershau durch den Fürsten Oettingen an die Generalin v. Elster, Hinterhof 1730 November 7; beglaubigt und besiegelt vom Heidenheimischen Forstsekretät Gottlieb Christoph Schütz, Schneitheim 1740 November 19. - 3. Attest des Michael Wilhelm Liebermeister, Pfarrers in Ederheim, des Johann Andreas Müller und des Heinrich Bickenbach über die Schenkung der nurmehr verstorbenen Gräfin Diemantstein an die Gräfin Schonburg hinsichtlich des von der Klockenwirtin erkauften Holzes genannt der große und kleine Laubershau, Diemantstein 1740 Juni 6, Ausf., Papier, mit 2 Petschaften. - 4. Die Urschrift des Kaufbriefs, durch den Frau Eleonora Polyxena zu Schönburg die Waldung Laubertshau zu Forheim an den Württembergischen Obristlieutenant und Forstmeister Philipp Leutrum von Erlingen abtritt, 1740 November 19; Ausf., Papier, mit Siegel der Ausstellerin, sowie mit vier Quittungen über die Kaufpreisraten. - 5. Die Urschrift der Quittung der Gräfin v. Schönburg üer den Kaufpreis nach Beilage 4, 1740 November 22; mit Siegel und Unterschrift der Ausstellerin. - 6. Wie 5. - 7. Steuerquittung des Sekretärs Heinrich Conrad Wenng für Baron v. Leutrum, Nördlingen 1744 September 2; mit Siegel und Unterschrift des Ausstellers.
Oettingen, Fürst v.
Leutrum v. Erlingen, Philipp Christoph
Lehrbach, Konrad Christoph v.
Stein zu Diemantstein, Sophia Magdalena v.
Elster, Eleonora Polixina v. (geb. v. Leitrum)
Schech, Jakob Ferdinand
Bickenbach, Heinrich
Schütz, Gottlieb Christoph
Liebermeister, Michael Wilhelm
Müller, Johann Andreas
Schönburg, Eleonora Polyxina v.
Glockenwirtin
Wenng, Heinrich Konrad
Urach (Baden-Württemberg)
Urach (Baden-Württemberg), Ausstellungsort
Zwiefalten (Lkr. Reutlingen, Baden-Württemberg)
Zwiefalten (Lkr. Reutlingen, Baden-Württemberg), Ausstellungsort
Nördlingen (Lkr. Donau-Ries), DO-Haus
Württemberg, Herzogtum
Kapfenburg (Gde. Lauchheim, Lkr. Ostalbkreis, Baden-Württemberg), Kommende
Forheim
Laubershau (FlN)
Diemantstein (Gde. Bissingen, Lkr. Dillingen a. d. Donau)
Zoltingen
Warnhofen
Oberhinterhof (Gde. Feuchtwangen, Lkr. Ansbach)
Unterhinterhof (Gde. Feuchtwangen, Lkr. Ansbach)
Heidenheim (Baden-Württemberg)
Schneidheim
Ederheim (Lkr. Donau-Ries)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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