Innenministerium, Abteilung X: Gesundheitswesen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 151/53
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 >> Ministerium des Innern/Innenministerium >> Weitere Bestände des Innenministeriums
1806-1945, Nachakten bis 1950
Überlieferungsgeschichte
Bis 1973 vom Regierungspräsidium Stuttgart eingekommen.
Inhalt und Bewertung
Enthält gleichartige Akten wie die Bestände E 151/51 und E 151/52
Vorbemerkung: Zur Behördengeschichte wird auf die Vorbemerkung zum Repertorium E 151/51 verwiesen. Der Bestand E 151/53 wurde aus den Ablieferungen III, V und VI des Bestands E 151 k gebildet, die 1973 vom Regierungspräsidium Nordwürttemberg über das Staatsarchiv Ludwigsburg eingekommen waren. Bei der Bestandsbildung wurden die Vorprovenienzen Medizinalkollegium (MK) und Landesamt für die Staatskrankenanstalten (LS) unter "Provenienzen" ausgeworfen und Archivalieneinheiten, die ausschließlich bei diesen Stellen entstanden sind, wie auch Unterlagen des Regierungspräsidiums Nordwürttemberg an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Unterlagen, die nach dem 8. Mai 1945 erwachsen sind, wurden in der Regel entnommen und dem Bestand EA 2/012 zugewiesen; eine Ausnahme bilden Vorgänge aus der Zeit vor Kriegsende, die danach noch abgewickelt wurden (vor allem Haushaltsakten) und einige wenige Rentenakten. Der Bestand wurde nach dem jüngeren, vierstelligen Aktenzeichen (Vorsignatur 3) geordnet; der korrespondierende Aktenplan war von den 1920er Jahren bis 1972 gültig. Die Gliederung erfolgte in Anlehnung an die Aktenaussonderungsverzeichnisse E 151/54 und EA 2/009 (die Vorsignatur 1 ist ein älteres Aktenzeichen, die Vorsignatur 2 die bisherige Archivsignatur). Bei den Umfangsangaben wurden die Abkürzungen m. L. (mit Lücken), u. m. (und mehr [ungezählte Schriftstücke]), UB (Unterbüschel) und UF (Unterfaszikel) verwendet. Kassiert wurden lediglich Mehrfertigungen von Leerformularen und Druckschriften. Der Bestand E 151/53 umfaßt 767 Archivalieneinheiten (Bestellnummern 1-770; nicht belegte Nummern 206, 212, 217, 219, 226; zusätzliche Nummern 316 a und 513 a) in 33,5 laufenden Metern. Stuttgart, im Juli 1995 Hartmut Obst
Bis 1973 vom Regierungspräsidium Stuttgart eingekommen.
Inhalt und Bewertung
Enthält gleichartige Akten wie die Bestände E 151/51 und E 151/52
Vorbemerkung: Zur Behördengeschichte wird auf die Vorbemerkung zum Repertorium E 151/51 verwiesen. Der Bestand E 151/53 wurde aus den Ablieferungen III, V und VI des Bestands E 151 k gebildet, die 1973 vom Regierungspräsidium Nordwürttemberg über das Staatsarchiv Ludwigsburg eingekommen waren. Bei der Bestandsbildung wurden die Vorprovenienzen Medizinalkollegium (MK) und Landesamt für die Staatskrankenanstalten (LS) unter "Provenienzen" ausgeworfen und Archivalieneinheiten, die ausschließlich bei diesen Stellen entstanden sind, wie auch Unterlagen des Regierungspräsidiums Nordwürttemberg an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Unterlagen, die nach dem 8. Mai 1945 erwachsen sind, wurden in der Regel entnommen und dem Bestand EA 2/012 zugewiesen; eine Ausnahme bilden Vorgänge aus der Zeit vor Kriegsende, die danach noch abgewickelt wurden (vor allem Haushaltsakten) und einige wenige Rentenakten. Der Bestand wurde nach dem jüngeren, vierstelligen Aktenzeichen (Vorsignatur 3) geordnet; der korrespondierende Aktenplan war von den 1920er Jahren bis 1972 gültig. Die Gliederung erfolgte in Anlehnung an die Aktenaussonderungsverzeichnisse E 151/54 und EA 2/009 (die Vorsignatur 1 ist ein älteres Aktenzeichen, die Vorsignatur 2 die bisherige Archivsignatur). Bei den Umfangsangaben wurden die Abkürzungen m. L. (mit Lücken), u. m. (und mehr [ungezählte Schriftstücke]), UB (Unterbüschel) und UF (Unterfaszikel) verwendet. Kassiert wurden lediglich Mehrfertigungen von Leerformularen und Druckschriften. Der Bestand E 151/53 umfaßt 767 Archivalieneinheiten (Bestellnummern 1-770; nicht belegte Nummern 206, 212, 217, 219, 226; zusätzliche Nummern 316 a und 513 a) in 33,5 laufenden Metern. Stuttgart, im Juli 1995 Hartmut Obst
767 Büschel (33,50 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ