Familienpapiere Knapp (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Familienpapiere und genealogische Sammlungen >> Familienpapiere württembergischer Beamter 18.-20. Jahrhundert
1689, 1789-1916
Überlieferungsgeschichte
Das Hauptstaatsachiv Stuttgart erwarb in den Jahren 1978/79 die Familienpapier Knapp.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Unterlagen von vier bedeutenden württembergischen Beamtenfamilien des Geschlechts Knapp von Eide des 18. und des 19. Jahrhunderts, im wesentlichen persönliche Familienkorrespondenzen, Personal- und sonstige Familienpapiere, vereinzelt auch Handakten von zwei hochgestellten Beamten dieser Familie, des württembergischen Finanzministers Christian von Knapp und des Direktors der württembergischen Staatseisenbahnen Otto von Knapp.
Es handelt sich um die Familien folgender in direkter Linie voneinander abstammender Persönlichkeiten:
1) Jakob Christian Knapp (1752 - 1833), 1788 - 1801 Ökonomierat zu Hohenheim/Fildern, 1801 - 1831 Rat und Kameralverwalter (Keller) zu Leonberg;
2) Finanzminister Christian von Knapp (1800 - 1861), 1. Sohn von Jakob Christian Knapp (siehe 1.), 1829 Hofkameralverwalter zu Stammheim. G. Stuttgart, 1838 Finanzrat zu Stuttgart, 1845 Direktor der Eisenbahnkommission, 1850 Staatsrat und Chef des Finanzdepartements, seit 1852 wirklicher Minister;
3) Direktor Otto von Knapp (1831 - 1896), 1. Sohn des Christian von Knapp (siehe 2.), 1873 Oberfinanzrat, 1883 Direktor und 2. Vorstand der Generaldirektion der Staatseisenbahnen und Vorstand der Verwaltungs- und Bauabteilung, 1886 Direktor des Statistischen Landesamts zu Stuttgart, 1892 Ruhestand;
4) Forstmeister Wilhelm Knapp (1864 - 1916), 2. Sohn von Otto von Knapp (siehe 3.), Forstamtmann zu Wildbad, 1898 Oberförster zu Simmersfeld, 1906 - 1916 Oberförster, dann Forstmeister in Weil im Schönbuch.
Der Nachlaß wurde März/April 1980 von Archivamtmann Karl Hofer geordnet Der Umfang des Bestandes beträgt 0,30 lfd. m mit 35 Nummern.
Das Hauptstaatsachiv Stuttgart erwarb in den Jahren 1978/79 die Familienpapier Knapp.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Unterlagen von vier bedeutenden württembergischen Beamtenfamilien des Geschlechts Knapp von Eide des 18. und des 19. Jahrhunderts, im wesentlichen persönliche Familienkorrespondenzen, Personal- und sonstige Familienpapiere, vereinzelt auch Handakten von zwei hochgestellten Beamten dieser Familie, des württembergischen Finanzministers Christian von Knapp und des Direktors der württembergischen Staatseisenbahnen Otto von Knapp.
Es handelt sich um die Familien folgender in direkter Linie voneinander abstammender Persönlichkeiten:
1) Jakob Christian Knapp (1752 - 1833), 1788 - 1801 Ökonomierat zu Hohenheim/Fildern, 1801 - 1831 Rat und Kameralverwalter (Keller) zu Leonberg;
2) Finanzminister Christian von Knapp (1800 - 1861), 1. Sohn von Jakob Christian Knapp (siehe 1.), 1829 Hofkameralverwalter zu Stammheim. G. Stuttgart, 1838 Finanzrat zu Stuttgart, 1845 Direktor der Eisenbahnkommission, 1850 Staatsrat und Chef des Finanzdepartements, seit 1852 wirklicher Minister;
3) Direktor Otto von Knapp (1831 - 1896), 1. Sohn des Christian von Knapp (siehe 2.), 1873 Oberfinanzrat, 1883 Direktor und 2. Vorstand der Generaldirektion der Staatseisenbahnen und Vorstand der Verwaltungs- und Bauabteilung, 1886 Direktor des Statistischen Landesamts zu Stuttgart, 1892 Ruhestand;
4) Forstmeister Wilhelm Knapp (1864 - 1916), 2. Sohn von Otto von Knapp (siehe 3.), Forstamtmann zu Wildbad, 1898 Oberförster zu Simmersfeld, 1906 - 1916 Oberförster, dann Forstmeister in Weil im Schönbuch.
Der Nachlaß wurde März/April 1980 von Archivamtmann Karl Hofer geordnet Der Umfang des Bestandes beträgt 0,30 lfd. m mit 35 Nummern.
35 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ