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Konsens Heinrichs [von Kranlucken], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf von Gütern in Niederbieber durch die Brüder Heinrich und Simon von Haun an die Brüder Nikolaus und Dietrich von Malkes und Versicherung der Verkäufer
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Konsens Heinrichs [von Kranlucken], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf von Gütern in Niederbieber durch die Brüder Heinrich und Simon von Haun an die Brüder Nikolaus und Dietrich von Malkes und Versicherung der Verkäufer
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 13 Familien M >> 13.3 von Malkes
1362 November 10
Ausfertigung, Pergament, drei anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach Christs geburt dryczenhundert iar in dem czwey und sechczigistin iare an sent Mertins abinde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, bestätigt bestätigt den Verkauf von Lehen in Niederbieber (Nydern Byber) [Ortsteil der Gem. Hofbieber, Lkr. Fulda] durch die Brüder Heinrich (Heincze) und Simon von Haun (Huene) mit Einverständnis ihrer namentlich genannten Brüder für sich und Heinrichs Ehefrau Adelheid an die Brüder Nikolaus und Dietrich von Malkes (Malkosz) und die Belehnung der Käufer mit denselben. Außerdem führt der Abt die Bedingungen für den Wiederkauf und weitere Bestimmungen aus und erklärt, dass alle fuldischen Rechte an den Lehenstücken davon unberührt bleiben. Siegelankündigung. Heinrich und Simon von Haun bestätigen ebenfalls den Verkauf und versichern, sich an alle vertraglichen Vereinbarungen zu halten. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt, Heinrich und Simon von Haun
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.