Lehensbrief König Georgs III. von Großbritannien als Herzog zu Braunschweig und Lüneburg nach dem Tod seines Vaters Georg II. und der bisherigen Lehensträger Gebhard Julius und Ludwig Ernst Anton von Mandelsloh für Hans Albrecht von Mandelsloh, Sohn des August Lebrecht, mit Zubehuf seiner Brüder Cordt Joachim August und Ulrich Lebrecht von Mandelsloh, und bei deren Tod genannte Gebrüder und Gevettern Groten über die Güter der Burg Ribbesbüttel mit dem Dorf, dem Kirchlehen und dem Zehnten, der Harn Wische [=Wiese] daselbst und der Schweinetrift in den Erzel, dem Runprocke, dem Werlebrokke, dem Nordholte, dem Westerholte, dem Hackenroth, alle um Ribbesbüttel gelegen, dem Mohlenstedte und Dieck auf dem Druffelbecke gelegen, einem Hof zu Didderse, 4 Höfe und 4 Kothstetten mit dem Drittel Baum im Dorf und Holz zu Rötgesbüttel ["Rotkesbüttel"] mit den Ländereien und Wischen, die zu den Burglehen auf dem alten Hof zu Gifhorn gehören und in dem Winckelsrode und dem Schirenbur gelegen sind, für [vor?] der Palen Heide und mit allen anderen Gütern, die die von Ribbesbüttel zu Lehen gehabt haben. Außerdem belehnt Georg III. Mandelsloh mit den Gütern der Gebrüder Groten, die diese durch Vertrag vom 4. Juli 1637 den Mandelsloh überlassen haben, nämlich 2 Höfe zu Leiferde und einen Maierhof zu Vordorf mit allen Rechten, wie sie Heinrich von Campen und seine Vorfahren einst besassen
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Lehensbrief König Georgs III. von Großbritannien als Herzog zu Braunschweig und Lüneburg nach dem Tod seines Vaters Georg II. und der bisherigen Lehensträger Gebhard Julius und Ludwig Ernst Anton von Mandelsloh für Hans Albrecht von Mandelsloh, Sohn des August Lebrecht, mit Zubehuf seiner Brüder Cordt Joachim August und Ulrich Lebrecht von Mandelsloh, und bei deren Tod genannte Gebrüder und Gevettern Groten über die Güter der Burg Ribbesbüttel mit dem Dorf, dem Kirchlehen und dem Zehnten, der Harn Wische [=Wiese] daselbst und der Schweinetrift in den Erzel, dem Runprocke, dem Werlebrokke, dem Nordholte, dem Westerholte, dem Hackenroth, alle um Ribbesbüttel gelegen, dem Mohlenstedte und Dieck auf dem Druffelbecke gelegen, einem Hof zu Didderse, 4 Höfe und 4 Kothstetten mit dem Drittel Baum im Dorf und Holz zu Rötgesbüttel ["Rotkesbüttel"] mit den Ländereien und Wischen, die zu den Burglehen auf dem alten Hof zu Gifhorn gehören und in dem Winckelsrode und dem Schirenbur gelegen sind, für [vor?] der Palen Heide und mit allen anderen Gütern, die die von Ribbesbüttel zu Lehen gehabt haben. Außerdem belehnt Georg III. Mandelsloh mit den Gütern der Gebrüder Groten, die diese durch Vertrag vom 4. Juli 1637 den Mandelsloh überlassen haben, nämlich 2 Höfe zu Leiferde und einen Maierhof zu Vordorf mit allen Rechten, wie sie Heinrich von Campen und seine Vorfahren einst besassen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/44 Nr. 33
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/44 Familienpapiere von Mandelsloh
Familienpapiere von Mandelsloh >> 1. Lehen- und andere Urkunden zu den norddeutschen Besitzungen der Mandelsloh
1780 September 29
33,7 x 24,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Hannover
Aussteller: König Georg III. von Großbritannien, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg
Empfänger: Hans Albrecht von Mandelsloh
Siegler: König Georg III. von Großbritannien, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: anhängendes Siegel ab
Vermerke: Bem. dorsal: "Für Ludwig Ernst Anton ist kein Lehensbrief vorhanden, dagegen ist einer vom Gifhorner Burglehen für ihn da"
Beglaubigungs- und Notarzeichen: 3 Unterschriften von Räten: v. Gemmingen, v. Kielmannsegg, Reiche
Aussteller: König Georg III. von Großbritannien, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg
Empfänger: Hans Albrecht von Mandelsloh
Siegler: König Georg III. von Großbritannien, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: anhängendes Siegel ab
Vermerke: Bem. dorsal: "Für Ludwig Ernst Anton ist kein Lehensbrief vorhanden, dagegen ist einer vom Gifhorner Burglehen für ihn da"
Beglaubigungs- und Notarzeichen: 3 Unterschriften von Räten: v. Gemmingen, v. Kielmannsegg, Reiche
Campen, Heinrich von
Groten, Familie
Kielmannsegg, von
Mandelsloh, Albrecht Lebrecht
Mandelsloh, Cordt Joachim August
Mandelsloh, Hans Albrecht
Mandelsloh, Ludwig Ernst Anton
Reiche
Didderse GF; Hof
Gifhorn Gf; Hof
Hannover H
Leiferde GF; Hof
Ribbesbüttel, GF; Gut
Rötgesbüttel GF
Vordorf Gf
Vordorf GF; Meierhof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:32 MEZ
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