Der Schöffe und Ratsverwandter Andreas Gumpertz als Bevollmächtigter von Johann Holter, Sohn der verstorbenen Eheleute Adolph und Lintgen Holter, Eheleute Henrich und Odilia Claut leihen von dem hochgelehrten Gerhard Schoman, Licentiat der Theologie und Kanonikus an St. Cunibert in Köln 600 Reichstaler zur Abfindung ihrer Brüder Peter und Rembold Holter bei den Jesuiten. Sie verpfänden ihr Haus auf dem Büchel ''Zum Hohen Dürpel'' genannt neben den Häusern des Schöffen und Ratsverwandten Johann Schütz und des Driesen Tuscherers Erben, hinten auf das Erbe von Crein Waltman schießend. Das Haus gibt jährlich 4 Mark an Otto Müller. Weiter verpfänden sie ein Haus auf dem Markte zwischen dem Stadthause und Dr. Anton Geilenkirchen's Haus, hinten auf Geilenkirchen's Erbe schießend. Weiter 4 Morgen vor dem Hamtor zwischen Land der Erben Puttingh und des Johann Herpertz. An demselben Tage erklärt Elisabeth Holter, Tochter der verstorbenen Eheleute Adolf und Lientgen Holter der Cäcilia Im Schiff, Witwe von Peter Jordis 300 Taler zu schulden. Das Geld wird ebenfalls angewandt für ihre Brüder Peter und Rembold Holter zur Aufnahme in den Jesuitenorden. Sie verpfändet etwa 2 Morgen Land vor dem Hamtor zwischen Erben Puttingh und Johann Herpertz Ländereien und weitere 3 Morgen vor dem Zolltor neben Land des Hermann Loer, des Junkers Harff und zuletzt 3 Viertel Land vor dem Zolltor neben Ländereien des Gasthauses, des Henrich Ruckus an der Weingartzhecke.