Die Gebrüder Ludwig und Heinrich Landgrafen zu Hessen Grafen zu Ziegenhain und Nidda bekennen sich dem Grafen Philipp von Nasssau-Saarbrücken gegenüber zu einer Schuld von 2000 oberländischen rheinischen Gulden und stellen als Bürgen Volpracht von Swalbach sen., Godert Moniche, Heinrich von Rolszhusen, Henne von Drahe Goderts Sohn, Caspar Slun, Volpracht von Swalbach Gernands Sohn, Curd von Derenbach, Thamme von Witerszhusen, Henne Lesche, Johann von Breydenbach weiland Philipps Sohn und Wilhelm Foydt. Einlager zu Weilburg.
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Die Gebrüder Ludwig und Heinrich Landgrafen zu Hessen Grafen zu Ziegenhain und Nidda bekennen sich dem Grafen Philipp von Nasssau-Saarbrücken gegenüber zu einer Schuld von 2000 oberländischen rheinischen Gulden und stellen als Bürgen Volpracht von Swalbach sen., Godert Moniche, Heinrich von Rolszhusen, Henne von Drahe Goderts Sohn, Caspar Slun, Volpracht von Swalbach Gernands Sohn, Curd von Derenbach, Thamme von Witerszhusen, Henne Lesche, Johann von Breydenbach weiland Philipps Sohn und Wilhelm Foydt. Einlager zu Weilburg.
150, U 174
150 Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand)
Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand) >> 1 Urkunden >> 1 Generalia >> 1451-1500
1460 April 27
Original, Pergament, Siegel des Landgrafen Heinrich und die der genannten Bürgen, zum Teil abgefallen, aber beiliegend, fehlen die Siegel des Henne von Drahe und des Henne Lesche, starker Mäusefraß; mit Abschriften und zugehörigen Akten 1769-1776
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1460 am Sonntag Misericordia domini
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ