Allgemeine Universitätsangelegenheiten
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LASH, Abt. 47.1 Nr. 1
Abt. 47.1 Christian-Albrechts-Universität Kiel: Kurator
Abt. 47.1 Christian-Albrechts-Universität Kiel: Kurator >> 1 Allgemeine Universitätsangelegenheiten
(1791) 1800-1809, 1835-1865
Enthält u. a.: Vorschläge zur Verbesserung der Akademie 1800-1808. Streit der Göttinger Studenten mit den dortigen Universitätsbehörden und Auszug der Studenten nach Münden 1806. Ereignisse an der Universität Kiel im Zusammenhang mit der Ausschreibung einer Kriegssteuer im Jahre 1789 (1791) 1802. Auszüge aus den Statuten 1802. Einführung eines Kolloquiums für auswärtige Bewerber um Lehrstühle 1801, 1809. Verordnung zur Erteilung akademischer Würden durch die Kieler Universität 1809. Einziehung von Steuern zur Gründung einer Bürgerschule in Kiel 1835-1837. Verordnungen für offizielle Bekanntmachungen. Regelung der Zollfreiheit für die Professoren 1839-1841. Antrag auf eine Reform in der oberen Verwaltung des Kirchen- und Unterrichtswesens 1842-1843. Öffnung der akademischen Sammlungen für ein größeres Publikum 1842-1843. Regelung der Prüfung für Schulamtskandidaten 1844. allgemeine Finanzfragen 1844-1845. Honorarien für bedürftige Studierende 1846. Bekanntgabe der Auflösung der Ehe des Kronprinzen Friedrich von Dänemark mit der Herzogin Caroline Charlotte Marianne von Mecklenburg-Strelitz 1846. Thronbesteigung Friedrichs VII. von Dänemark 1848. Erlangung akademischer Würden. Kriegsereignisse und Änderungen in der Regierung und Verwaltung 1848-1850. Bericht des Konsistoriums über die Leistung des Homagialeides durch Universitätsangehörige. Verwendung bestimmter Formulierungen in den Matrikeln und Doktordiplomen 1849, 1864. Verleihung des Indigenatsrechts 1851. Bericht des Rektors über das Reglement der Studien und Prüfungen in der juristischen, medizinischen und philosophischen Fakultät 1853. Entwurf eines Patentgesetzes für das Königreich Dänemark 1856. Entwurf eines neuen Katechismus für das Herzogtum Lauenburg 1856-1857. Unterschiede zwischen den Studienordnungen Österreichs und Deutschlands 1855-1856. Beseitigung verschiedener Übelstände der Universität 1858. Abschaffung der außerordentlichen Immatrikulationsgebühr für Adlige 1861. Gleichstellung der Schulabschlüsse des Königreichs Dänemark und des Herzogtums Schleswig für das Studium an der Universität Kopenhagen 1862; Tausch zweier Grundstücke am kleinen Kiel zwischen der Stadt und der Universität Kiel 1862; Unerlaubte Verwendung der Zahl VIII für den Herzog Friedrich anlässlich seines Geburtstages 1865
Gutsarchiv Emkendorf
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:58 MEZ