Texterschließung Revolutionschronik von Eduard Schulte, Nov. und Dez. 1918 (Bestand)
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Dok-RC-1
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Stadtgeschichtliche Dokumentation >> Kriegschronik Erster und Zweiter Weltkrieg
Stadtarchivar Dr. Eduard Schulte erhielt im August 1914 den offiziellen Auftrag des Magistrats, eine Chronik zum Kriegsgeschehen in der Stadt Münster zu erstellen. Diese Kriegschronik liegt nicht mehr im Original, sondern nur in publizierter Form vor. Sie ist 1930 als Band VI der Reihe 'Quellen und Forschungen zur Gechichte der Stadt Münster' unter dem Titel Kriegschronik der Stadt Münster 1914/18 erschienen. Die Aufzeichnungen setzen mit den Ereignissen am 23. Juli 1914 ein und enden am 29. Oktober 1918. Die 'Kriegschronik' bildet den ersten Teil eines umfangreichen Werks, das außer der Kriegszeit in Münster auch die sich anschließenden revolutionären Umbrüche behandelt. Der zweite Teil, die Münstersche Chronik zu Novemberrevolte und Separatismus, deckt mit den Monaten November und Dezember des Jahres 1918 das Ende des Krieges und den Beginn der Demobilmachung ab. Der Datenbestand erfasst Einträge des November und Dezember 1918 aus der "Revolutionschronik". Grundlage ist die Publikation von Eduard Schulte, Münstersche Chronik zur Novemberrevolte und Separatismus 1918. Tagebücher, Berichte, Akten, Briefe, Zeitungen, Plakate, Bilder (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster in Westfalen A.F. 7), Münster 1936
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ