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Musterungen, Einquartierung und Verpflegung des
Krassow'schen Dragonerregiments
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Enthält: - Regierungsmandate an die Beamten und Vögte in einzelnen Distrikten vom 19. Juni 1700 wegen Verpflegung der dort liegenden Dragoner des Krassow'schen Regiments und ihrer Pferde, mit beigefügtem Verteilungsverzeichnis; Bericht des Amtmanns Albert von Wahlburg in Bremervörde vom 20. Juni 1700 wegen der Fourage für die Pferde, mit nachfolgendem Regierungsmandat; weitere Regierungsmandate zur Einquartierung und Verpflegung der Dragonerkompanien vom Juni 1700 - Regierungsmandat an einzelne Beamte und Vögte vom 29. Juni 1700 wegen Beibehaltung der Quartiere durch die zurückgebliebenen Frauen des Regiments nach dessen Abmarsch - Beschwerde der Einwohner des Amtes Verden vom 6. Juli 1700 über die Einquartierung der Dragoner, auch Memorial des Baumeisters Hinrich Rehboom in Verden vom 7. Juli wegen der Verpflegung der Dragoner, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden - Gesuch des Kapitäns Johann Funck vom 13. Juli 1700 um gleichmäßige Unterhaltung der Dragoner und Reiter, mit nachfolgendem Regierungsbescheid - Gesuch des Krassow'schen Regimentsquartiermeisters Carl Printz vom 3. September 1700 um Wiederbeziehung der alten Quartiere durch die Dragoner mitsamt Stab und um Satisfaktion des Obersts Ernst Detlef von Krassow wegen der vorigen Quartiere (mit Anlage: Vorschlag für den Monat August wegen der Quartiere für das Regiment); nochfolgendes Protokoll und Regierungsbescheid - Gesuch der Einwohner der Vogteien Sottrum, Ahausen und Kirchwalsede vom 7. September 1700 um Abnahme der bei ihnen einquartierten Dragonerkompanien, sowie Beschwerden der Vorsteher und Vollmachten des Landes Wursten vom 24. September 1700 und 14. Januar 1701 über Einquartierung und Verpflegung, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden; Memorial des Amtmanns Albert von Wahlburg in Bremervörde vom 28. September 1700 wegen Verpflegung der dort einquartierten Offiziere und Dragoner, mit nachfolgendem Regierungsbescheid - Regierungsmandate an den Amtmann Nicolaus Krüger in Hagen und den Richter Lic. David Hinrich Wynecken in Lehe vom 12. Oktober 1700 wegen Musterung einiger Kompanien ebenda, deren Einquartierung und Anschaffung von Fourage - Beschwerde der Einwohner des Landes Kehdingen, Freiburgischer Teil, vom 18. Februar 1701 über einige dort einquartierte Dragoner, mit nachfolgendem Regierungsbescheid - Memorial des Oberstleutnants Carl Gustav Marschalck vom 22. März 1701 wegen rückständiger Verpflegungsgelder - Memorial des Regimentsquartiermeisters Printz vom 26. Juli 1701 wegen rückständiger Servicegelder aus der Börde Scharmbeck, mit nachfolgendem Regierungsmandat
Verzeichnung
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.