E 10/N 335 Teilnachlass Albrecht Tröger, Bauamtswerkmeister (Bestand)
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E 10/N 335
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1879-1930
Form und Inhalt: Der Teilnachlass enthält einige persönliche Dokumente von Albrecht Tröger (1864-1928), gebürtig aus Breitengüßbach (Bezirksamt Bamberg), zuletzt Bauamtswerkmeister beim Oberamt Tübingen. Unter diesen befinden sich das Zeugnis der Baugewerksschule in Nürnberg (1883), die Bürgerrechts-Urkunde der Universitätsstadt Tübingen (1910), die Verleihungsurkunde zur Verdienstmedaille des württembergischen Kronordens (1911).
Zum Nachlass gehören auch zwei Fotoalben, die aus konservatorischen Gründen, direkt in die Fotosammlung (D150) unter Album 173 und Album 174 eingereiht wurden. Sie zeigen neben Familienbildern auch Ansichten des von Tröger 1910-1912 erbauten Hauses Schleifmühleweg 29 (abgebrochen März 2010), seiner dort untergebrachten großen Waffensammlung sowie Gruppenbilder des Radfahrervereins 1888 Tübingen, dessen Mitbegründer Tröger war. Zwei Jahre nach seinem Tod, im September 1930, wurde die "Albrecht-Tröger-Wander-Fahrt" nach Tübingen durch mehrere Radsportverbände veranstaltet. An der offiziellen Gedächtnisfeier auf dem Stadtfriedhof nahmen ewa tausend Personen teil. Dies belegt ein Presseausschnitt aus der Tübinger Chronik (Quadr.11). Dieses Ereignis wird auch in dem Schreiben seiner Enkelin Elfriede Fischer an das Stadtarchiv erwähnt, in dem sie noch weitere Erinnerungen an das Haus Schleifmühleweg 29 und zu ihrem Großvater festgehalten hat.
Der Teilnachlass wurde am 21.04.2010 von Elfriede Fischer, Tübingen-Kilchberg, dem Stadtarchiv geschenkweise übergeben.
Zum Nachlass gehören auch zwei Fotoalben, die aus konservatorischen Gründen, direkt in die Fotosammlung (D150) unter Album 173 und Album 174 eingereiht wurden. Sie zeigen neben Familienbildern auch Ansichten des von Tröger 1910-1912 erbauten Hauses Schleifmühleweg 29 (abgebrochen März 2010), seiner dort untergebrachten großen Waffensammlung sowie Gruppenbilder des Radfahrervereins 1888 Tübingen, dessen Mitbegründer Tröger war. Zwei Jahre nach seinem Tod, im September 1930, wurde die "Albrecht-Tröger-Wander-Fahrt" nach Tübingen durch mehrere Radsportverbände veranstaltet. An der offiziellen Gedächtnisfeier auf dem Stadtfriedhof nahmen ewa tausend Personen teil. Dies belegt ein Presseausschnitt aus der Tübinger Chronik (Quadr.11). Dieses Ereignis wird auch in dem Schreiben seiner Enkelin Elfriede Fischer an das Stadtarchiv erwähnt, in dem sie noch weitere Erinnerungen an das Haus Schleifmühleweg 29 und zu ihrem Großvater festgehalten hat.
Der Teilnachlass wurde am 21.04.2010 von Elfriede Fischer, Tübingen-Kilchberg, dem Stadtarchiv geschenkweise übergeben.
Fischer, Elfriede geb. Markert
Tröger, Albrecht
1 Faszikel (Quadr. 1-11)
Bestand
Tröger, Albrecht
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.04.2025, 8:21 AM CEST