Hans Weidenhiller von Buxheim (Büchsheim) und seine Ehefrau Eva [Weidenhiller] beurkunden für sich und ihre Erben, dass sie ihren Freunden und Miterben, Michael Zach von Bergheim (Bergkhaim) und seiner Ehefrau Kunigunde [Zach], Leonhard Fischer (Vischer) von Lippertshofen (Lippelzhoffen) und Barbara Pöllen, der von dem verstorbenen Michel Pöllen von Möckenlohe (Mekhenlohe) hinterlassenen Witwe, und den von dem verstorbenen Hans Maurer zu Nassenfels hinterlassenen Erben und allen ihren Erben und Nachkommen wegen dem von ihrem Ahnherren Hans Maurer hinterlassenen und an die Aussteller verkauften Bauernhof mit allen seinen Ein- und Zugehörungen und Rechten und Gerechtigkeiten nach einem am gleichen Tag wie dieser Schuldbrief ausgestellten Kaufbrief 950 fl rh und 10 Reichstaler Leihkauf schuldig geworden sind. Nach den im einzelnen aufgeführten Zahlungsbedingungen erklären die Aussteller Bürgschaftsleistung, Rechteverzicht und Schadloshaltung.
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Hans Weidenhiller von Buxheim (Büchsheim) und seine Ehefrau Eva [Weidenhiller] beurkunden für sich und ihre Erben, dass sie ihren Freunden und Miterben, Michael Zach von Bergheim (Bergkhaim) und seiner Ehefrau Kunigunde [Zach], Leonhard Fischer (Vischer) von Lippertshofen (Lippelzhoffen) und Barbara Pöllen, der von dem verstorbenen Michel Pöllen von Möckenlohe (Mekhenlohe) hinterlassenen Witwe, und den von dem verstorbenen Hans Maurer zu Nassenfels hinterlassenen Erben und allen ihren Erben und Nachkommen wegen dem von ihrem Ahnherren Hans Maurer hinterlassenen und an die Aussteller verkauften Bauernhof mit allen seinen Ein- und Zugehörungen und Rechten und Gerechtigkeiten nach einem am gleichen Tag wie dieser Schuldbrief ausgestellten Kaufbrief 950 fl rh und 10 Reichstaler Leihkauf schuldig geworden sind. Nach den im einzelnen aufgeführten Zahlungsbedingungen erklären die Aussteller Bürgschaftsleistung, Rechteverzicht und Schadloshaltung.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1435
IV Nachtrag 20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Amerdingen
1637 Februar 22
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Nassenfels
Siegler: Auf Bitten der Aussteller: Bürgermeister und Rat der Stadt Nassenfels.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Obere Siegelkapsel abgegangen.
Siegler: Auf Bitten der Aussteller: Bürgermeister und Rat der Stadt Nassenfels.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Obere Siegelkapsel abgegangen.
Fischer; Leonhard (Lippertshofen, Gaimersheim EI)
Maurer; Hans (Nassenfels EI)
Pöllen; Barbara (Möckenlohe, Adelschlag EI)
Pöllen; Michel (Möckenlohe, Adelschlag EI)
Weidenhiller; Eva (Buxheim EI)
Weidenhiller; Hans (Buxheim EI)
Zach; Kunigunde (Bergheim ND)
Zach; Michael (Bergheim ND)
Bergheim ND; Gemeinde; Einwohner
Buxheim EI; Gemeinde; Einwohner
Lippertshofen, Gaimersheim EI; Gemeinde; Einwohner
Möckenlohe, Adelschlag EI; Gemeinde; Einwohner
Nassenfels EI (Ausstellungsort)
Nassenfels EI; Stadt; Bürgermeister und Rat
Schuldverschreibungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
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