Militärische Karten (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 30 d
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Auslesebestände über die Landesverwaltung, Kabinett und Hofbehörden >> Militär- und Kriegsangelegenheiten
1670/75-1800
Inhalt und Bewertung
Handschriftliche und gedruckte Karten, wohl seit dem 18. Jh. als Sammlung angelegt, dann v. a. beim Generalquartiermeisterstab benutzt (vgl. A 30 b).
1. Zur Geschichte des Bestandes: Der Bestand enthält handschriftliche und gedruckte Karten, die für militärische Zwecke angefertigt oder gesammelt worden sind und die ursprünglich wohl eine relativ geschlossene Sammlung gebildet haben. Wenngleich einige Karten in die Jahre 1670/75 zurückreichen, ist die Sammlung wohl erst seit dem 18. Jahrhundert angelegt worden. Wie Büschel 62 vermuten läßt, sind die Karten - mindestens ein Teil von ihnen - ursprünglich im Besitz der württembergischen Herzöge gewesen. Später, vor allem im 19. Jahrhundert dürften sie aber beim Generalquartiermeisterstab verwahrt und benützt worden sein. Zusammen mit dessen übrigem Schriftgut und der schriftlichen Überlieferung anderer militärischer Provenienzen kamen sie dann über das Kriegsministerium, das Kriegsarchiv und die Reichsarchivzweigstelle Stuttgart 1930 ins Hauptstaatsarchiv Stuttgart (vgl. das Vorwort zum Bestandsrepertorium A 30a).
2. Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestandes: Im Hauptstaatsarchiv wurden die Karten nach 1930 durch K.O. Müller und andere, im einzelnen nicht ermittelte Archivare verzeichnet und dem Bestand A 30 (Kriegsakten III) eingeordnet. Welche Büschel sie hier bisher gebildet haben, läßt sich der Konkordanz (S. 17 entnehmen. Soweit die Karten Einzelstücke sind, also nicht Beilagen zu Akten bilden, wurden sie nun bei der Neuformierung dieses Bestandes (vgl. das Vorwort zum Bestandsrepertorium A 30a) vom Unterzeichneten zu einem eigenen Bestand zusammengefaßt und nach geographischen und chronologischen Kriterien neu geordnet. Da aus personellen Gründen eine Neuverzeichnung nicht möglich war, mußten dabei die Titelaufnahmen von K.O. Müller und seiner Miterarbeiter übernommen werden, ohne sie anhand der Originale überprüfen zu können; sie wurden lediglich - soweit dies bei der sehr unterschiedlichen Ausführlichkeit der alten Titelaufnahmen möglich war -redaktionell überarbeitet und vereinheitlicht. Der Bestand umfaßt 63 Nummern in 0,3 lfd. m. Stuttgart, im August 1987 Joachim Fischer
64 Büschel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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