Die von Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe angefochtenen ("impugnierten") vormundschaftlichen Handlungen des Grafen Georg Friedrich von Hohenlohe
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 25 Bü 422
Schubl. 25, Lit. B
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 25 Kirchberger Behälter
Kirchberger Behälter >> 1. Familienangelegenheiten der gräflichen Familie >> 1.1 Akten der Fideikomission
1646
Enthält laut Altfindmittel:
1. Revers des Grafen Heinrich Friedrich von Hohenlohe über die Anerkennung das Testaments des Grafen Georg Friedrich von Hohenlohe und den Antritt der Fidei-Komission;
2. Erklärung der Testamentsexekutoren an Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe, ob sie das Fräulein anfechten wollen oder nicht, sowie die darüber an Dr. Heuchelein erteilte Denkschrift, wie er dann zur Unterschreibung des Revers geraten und vor dem Prozess gewarnt hat;
3. Erklärung des Grafen Joachim Albrecht wegen Antritt der Fideikommiss-Erbschaft;
4. Vorrat an Frucht und Wein binnen der Fideikommiss-Erbschaft;
5. Spezifikation der langenburgischen Fideikommiss-Früchte;
6. Notifikation an Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe, dass er zu gleichen Teilen zugelassen werden solle, wenn er seinem Bruder in den übrigen Partikularansprüchen Satisfaktion gegeben habe;
7. Bedenken der Räte über die Notifikation;
8. Kopie des "Mandati poenalis delegitime conficiendo et edendo Inventarium contra die hohenlohischen Executores und Curatores";
9. Rat des Kanzlers Assum, sich mit der Hälfte der Fidei-Kommiss-Erbscfhaft zufrieden zu geben;
10. Immission des Grafen Heinrich Friedrich von Hohenlohe zur Fidei-Kommiss-Verlassenschaft;
11. Kopie des Revers, den Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe ausstellen solle;
12. Verschiedene mit den Städten Nürnberg und Straßburg gewechselte Schreiben
1. Revers des Grafen Heinrich Friedrich von Hohenlohe über die Anerkennung das Testaments des Grafen Georg Friedrich von Hohenlohe und den Antritt der Fidei-Komission;
2. Erklärung der Testamentsexekutoren an Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe, ob sie das Fräulein anfechten wollen oder nicht, sowie die darüber an Dr. Heuchelein erteilte Denkschrift, wie er dann zur Unterschreibung des Revers geraten und vor dem Prozess gewarnt hat;
3. Erklärung des Grafen Joachim Albrecht wegen Antritt der Fideikommiss-Erbschaft;
4. Vorrat an Frucht und Wein binnen der Fideikommiss-Erbschaft;
5. Spezifikation der langenburgischen Fideikommiss-Früchte;
6. Notifikation an Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe, dass er zu gleichen Teilen zugelassen werden solle, wenn er seinem Bruder in den übrigen Partikularansprüchen Satisfaktion gegeben habe;
7. Bedenken der Räte über die Notifikation;
8. Kopie des "Mandati poenalis delegitime conficiendo et edendo Inventarium contra die hohenlohischen Executores und Curatores";
9. Rat des Kanzlers Assum, sich mit der Hälfte der Fidei-Kommiss-Erbscfhaft zufrieden zu geben;
10. Immission des Grafen Heinrich Friedrich von Hohenlohe zur Fidei-Kommiss-Verlassenschaft;
11. Kopie des Revers, den Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe ausstellen solle;
12. Verschiedene mit den Städten Nürnberg und Straßburg gewechselte Schreiben
100 Stück
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ
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