Bischof Rupert von Regensburg erteilt auf bittliche Vorstellung, wie seiner Zeit Papst Bonifaz IX. die Schenkung der Pfarrkirchen zu Hyrsshorn im Salzburger Bistum in S. Nicolai in Egkenfelden im Regensburger Bistum an das Kollegiatstift Ss. Philippi et Jacobi in Altenoting durch den Erzbischof von Salzburg bzw. den Herzog Heinrich in Bayern bestätigte und die Inkorporation beider Kirchen in näherbeschriebener Weise dem Stifte gestattete, seine Zustimmung zu den Briefen seiner Amtsvorgänger Heinrich und Johann, worin diese sich mit der Inkorporation der Pfarrkirche in Egkenfelden einverstanden erklärten mit der Maßgabe, dass das Stift an den Bischof bei jeder Vorbesetzung der Pfarreivikarie zu Egkenfelden 8 fl. "loco mediorum fructuum et pro institutione ipsa" sodann das Cathedraticum und Subsidium charitativum und sonstige päpstliche, königliche und bischöfliche Abgaben von der einverleibten Pfarrkirche entrichte. Der Pfarrvikar, gleichviel ob Welt- oder Ordensgeistlicher, soll dem Diözesanbischof zu strictem Gehorsam verpflichtet sein.
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Bischof Rupert von Regensburg erteilt auf bittliche Vorstellung, wie seiner Zeit Papst Bonifaz IX. die Schenkung der Pfarrkirchen zu Hyrsshorn im Salzburger Bistum in S. Nicolai in Egkenfelden im Regensburger Bistum an das Kollegiatstift Ss. Philippi et Jacobi in Altenoting durch den Erzbischof von Salzburg bzw. den Herzog Heinrich in Bayern bestätigte und die Inkorporation beider Kirchen in näherbeschriebener Weise dem Stifte gestattete, seine Zustimmung zu den Briefen seiner Amtsvorgänger Heinrich und Johann, worin diese sich mit der Inkorporation der Pfarrkirche in Egkenfelden einverstanden erklärten mit der Maßgabe, dass das Stift an den Bischof bei jeder Vorbesetzung der Pfarreivikarie zu Egkenfelden 8 fl. "loco mediorum fructuum et pro institutione ipsa" sodann das Cathedraticum und Subsidium charitativum und sonstige päpstliche, königliche und bischöfliche Abgaben von der einverleibten Pfarrkirche entrichte. Der Pfarrvikar, gleichviel ob Welt- oder Ordensgeistlicher, soll dem Diözesanbischof zu strictem Gehorsam verpflichtet sein.
Kollegiatstift Altötting Urkunden, BayHStA, Kollegiatstift Altötting Urkunden 398/1
Kollegiatstift Altötting Urkunden
Kollegiatstift Altötting Urkunden >> Pfarrei Eggenfelden
20. April 1496
Urkunden
lat
Ausstellungsort: Regensburg
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1496
Monat: 4
Tag: 20
Äußere Beschreibung: Or., latein., Perg.; Siegel des bischöfl. Generalvikariats ist abgefallen.
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1496
Monat: 4
Tag: 20
Äußere Beschreibung: Or., latein., Perg.; Siegel des bischöfl. Generalvikariats ist abgefallen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ