Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Westerhaus / Urkunden (Bestand)
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U 155u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.)
1654, 1656
Bestandsgeschichte: In Rinkerode (Kreis Warendorf); über Terstiege und von Ascheberg zu Göttendorf durch Heirat an von Westrem zu Gutacker, 1743 nach Überschuldung an Anton Heinrich Hermann von Velen, Domherr zu Münster.
Form und Inhalt: Das Haus Westerhaus im Ksp. Rinkerode war im 17. Jahrhundert im Besitz des fürstlich münsterschen Obristen Johann Terstiege. Um das Jahr 1670 wurde das Gut je zur Hälfte von den Vormündern der Kinder des Lieutenants Johann Bernhard Gerhard zur Stegge und den Vormündern der Kinder des Lic. Ernst Mensing an Dietrich Heinrich v. Ascheberg zu Göttendorf verkauft. Durch Heirat kam das Gut an Johann Albert v. Westrem zu Gutacker. 1746 verkauften die Eheleute Heinrich Maximilian von Westrem und Rosina Wilhelmina von Ascheberg zu Gottendorf dem Domherrn Anton Heinrich Hermann Frhr. von Velen das Allodialgut Westerhaus mit den zugehörigen Kotten Hunnenborg, Pannenhaus und Niehaus. Das Gut wurde später als Zubehör der velenschen Gütergruppe betrachtet und als Pachtgut ausgegeben.
Münster 1959 / 1984
Kohl / M. Wolf
Form und Inhalt: Das Haus Westerhaus im Ksp. Rinkerode war im 17. Jahrhundert im Besitz des fürstlich münsterschen Obristen Johann Terstiege. Um das Jahr 1670 wurde das Gut je zur Hälfte von den Vormündern der Kinder des Lieutenants Johann Bernhard Gerhard zur Stegge und den Vormündern der Kinder des Lic. Ernst Mensing an Dietrich Heinrich v. Ascheberg zu Göttendorf verkauft. Durch Heirat kam das Gut an Johann Albert v. Westrem zu Gutacker. 1746 verkauften die Eheleute Heinrich Maximilian von Westrem und Rosina Wilhelmina von Ascheberg zu Gottendorf dem Domherrn Anton Heinrich Hermann Frhr. von Velen das Allodialgut Westerhaus mit den zugehörigen Kotten Hunnenborg, Pannenhaus und Niehaus. Das Gut wurde später als Zubehör der velenschen Gütergruppe betrachtet und als Pachtgut ausgegeben.
Münster 1959 / 1984
Kohl / M. Wolf
2 Urkunden.; 2 Urkunden, Findbuch U 155u.
Bestand
German
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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