Anastasia von Neidlingen, Klosterfrau zu Kirchheim, verkauft dem Seelgerät des Klosters um 54 fl rh 2 1/2 Mm. Wiesen zwischen Weilheim und Jesingen genannt der Tiergart, deren jährlicher Geldertrag in Höhe von 2 lb h den Klosterfrauen an Fronleichnam für Fische gegeben werden soll, ferner ein Ewiggeld von 1 lb h aus dem neuen Baumgarten zu Weilheim vor der Stadt für die Jahrzeit der verstorbenen Guott von Bol ("Boll").
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Anastasia von Neidlingen, Klosterfrau zu Kirchheim, verkauft dem Seelgerät des Klosters um 54 fl rh 2 1/2 Mm. Wiesen zwischen Weilheim und Jesingen genannt der Tiergart, deren jährlicher Geldertrag in Höhe von 2 lb h den Klosterfrauen an Fronleichnam für Fische gegeben werden soll, ferner ein Ewiggeld von 1 lb h aus dem neuen Baumgarten zu Weilheim vor der Stadt für die Jahrzeit der verstorbenen Guott von Bol ("Boll").
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 278
Archiv Kl. Kirchheim
20. B.
Nro. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1430 November 30 (Andreas)
Urkunden
Siegler: 1) - 2) Hans von Lichtenstein und Heinrich Späth von Sulzburg, Oheime der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 391 (ausführliches Regest)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 391 (ausführliches Regest)
Bol, Guott von
Lichtenstein, Hans von
Neidlingen, Anastasia (Staeslun, Stasel) von; Priorin, um 1392-1430
Speth von Schülzburg, Heinrich (Heinz)
Jesingen : Kirchheim unter Teck ES
Sulzburg, abgeg. bei Lenningen ES
Weilheim an der Teck ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ