Ludwig Papen und seine Frau Gese werden von Kloster Bredelar mit dem Rostpenninges-Hof zu Enemuden und mit dem Land zu dem Syke bemeiert, die von den verstorbenen Brüdern Friedrich, Johann und Gottschalk vom alten Haus Padberg und deren verstorbenen Frauen Henne, Stemwegs und Hazeken 1419 Mai 1 verkauft und danach mit Zustimmung derer von Padberg und des Stiftes zum Marsberg an Kloster Bredelar gegen ein anderes Erbgut eingetauscht worden war. Das Gut soll nach dem Tod der Eheleute an Kloster Bredelar zurückfallen. Sollte das Kloster das Gut nicht selbst bewirtschaften wollen, so sollen es Hinrich Rolandt und dessen Kinder gewinnen dürfen. Die Eheleute Papen brauchen außer dem üblichen Zehnten keine Pacht zu zahlen. Jost Westphal, Amtmann zu Rhoden und Büren, hängt auf Bitten der Aussteller sein Siegel an. Auf den Sonntag nächst Paschen
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Ludwig Papen und seine Frau Gese werden von Kloster Bredelar mit dem Rostpenninges-Hof zu Enemuden und mit dem Land zu dem Syke bemeiert, die von den verstorbenen Brüdern Friedrich, Johann und Gottschalk vom alten Haus Padberg und deren verstorbenen Frauen Henne, Stemwegs und Hazeken 1419 Mai 1 verkauft und danach mit Zustimmung derer von Padberg und des Stiftes zum Marsberg an Kloster Bredelar gegen ein anderes Erbgut eingetauscht worden war. Das Gut soll nach dem Tod der Eheleute an Kloster Bredelar zurückfallen. Sollte das Kloster das Gut nicht selbst bewirtschaften wollen, so sollen es Hinrich Rolandt und dessen Kinder gewinnen dürfen. Die Eheleute Papen brauchen außer dem üblichen Zehnten keine Pacht zu zahlen. Jost Westphal, Amtmann zu Rhoden und Büren, hängt auf Bitten der Aussteller sein Siegel an. Auf den Sonntag nächst Paschen
A 103u, 616
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 8. 1501 bis 1550
1514 April 23
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, deutsch. Siegel des Jost Westphal an Pergamentpressel anhängend, stark beschädigt. Abschrift in Bredelar Akten 2 fol. 445-446
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 8. 1501 bis 1550 (Gliederung)