Graf Heinrich von Nassau überlässt für seinen Bruder Robert dem Deutschen Orden die freien Dörfer (villas quasdam liberas) Frickhofen, Mühlbach, Thalheim, Hambach, diese mit einem Jahresertrag von 11 1/2 Mark und 8 Denaren Kölner Währung, Finsternthal mit 3 1/2 Mark, Ober- und Niederauroff, Dotzheim, Breitscheid und Erdbach mit 3 Mark, Wörsdorf, Fischbach und Walsdorf mit 6 Mark, ferner genannte Hörige vom Neuhof und Thalheim, die dem Orden zu eigen und frei von sonstigen Diensten angehören sollen. Dafür verzichtet Robert auf alle übrigen Leute und Dörfer der Grafschaft und überlässt mit seiner Frau Mechtild dem Orden noch die Mühle Arde.
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Graf Heinrich von Nassau überlässt für seinen Bruder Robert dem Deutschen Orden die freien Dörfer (villas quasdam liberas) Frickhofen, Mühlbach, Thalheim, Hambach, diese mit einem Jahresertrag von 11 1/2 Mark und 8 Denaren Kölner Währung, Finsternthal mit 3 1/2 Mark, Ober- und Niederauroff, Dotzheim, Breitscheid und Erdbach mit 3 Mark, Wörsdorf, Fischbach und Walsdorf mit 6 Mark, ferner genannte Hörige vom Neuhof und Thalheim, die dem Orden zu eigen und frei von sonstigen Diensten angehören sollen. Dafür verzichtet Robert auf alle übrigen Leute und Dörfer der Grafschaft und überlässt mit seiner Frau Mechtild dem Orden noch die Mühle Arde.
170 I, U 6
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 13. Jahrhundert >> 1200-1249
[um 1230/1231]
Ausfertigung, Pergament, schmales Blatt von großer Länge, mit freiem Raum in der Mitte und unten; dreieckiges Siegel des Ausstellers hängt an, etwas beschädigt (siehe die Beschreibung von Wyss). Der Text macht einen unfertigen Eindruck
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Annal. 3,1,89. und Wyss, Hessisches Urkundenbuch 1,17 Nr. 19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ