Markgraf Friederich zu Brandenburg belehnt Heinrich Sigmund von Schaumberg, der bereits am 31. August desselben Jahres den Leheneid geleistet hatte, mit folgenden Gütern, die früher z.T. Mannlehen und z.T eigen waren, nun aber alle in Sohn- und Tochterlehen umgewandelt wurden: Rittergut und Schloß Kleinziegenfeld (Lk Lichtenfels) samt hohem und niederen Wildbann, Zehntrechten, Baumgarten, Fischwasser (vgl. U 25), dann 98 1/8 Tgw. und 35 Ruten Feld, 23 1/4 Tgw. und 3 Ruten Wiesen sowie ca. 100 Tgw. Holz (alles im einzelnen beschrieben), dann mit den Gütern folgender Beständer: Hans Georg Dinckler, Jäger, Johann Sonnenfelders Witwe, Michael Eberlein, Michael Berthold, Matthäus Kalbskopff, Hans Auhenmüller, Georg Weidner, Pancratz Eberlein, Johann Bauer; der oberen Mühle (Peter Deinhards Witwe), der schwarzen oder unteren Mühle (Johann Weiß) und der Schäferei, die Michael Schmidt innehat; ferner den Gütern des Christoph Schönmann und des Wolff Lieb, der Schmiede des Hans Eberlein d. Ä., der Badstube des Hans Albrecht Eberlein; weiter zwei öde Hofstätten, die eine beim Schafhaus gelegen, die andere das Hännsleinsgärttlein gen.; ferner drei neu erbaute Tropfhäuser: Martin Deinhardt, Michael Schmidt, Andreas Pühnlein; dann die Güter vom Hans Weiß und Georg Wachters Witwe jeweils mit Haus, Stadel. Stall, Hofrait, Gärtlein, Backofen und näher bezeichenten Feldern, sowie schließlich einer Vielzahl von an einzelne Beständer ausgegebener Feld-, Wiesen- und Waldanteile (im einzelnen angegeben). Dies alles erbte der Belehnte 1721 von seinem Vater Hans Philipp von Schaumberg. S: A, U: A - Gegeben ...

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Staatsarchiv Bamberg