Konfiszierte Schriften
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10088 Oberkonsistorium, Nr. 1729 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10088 Oberkonsistorium
10088 Oberkonsistorium >> 10. Büchersachen >> 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften
1758 - 1761
Enthält u. a.: Beweis, dass derjenige, der schon ein Hottentotte ist, nicht erst einer werden dürfte.- Treuherzig gemeinte und recht väterliche Ermahnung.- Kriegs- und Geschichtskalender aus dem Jahre 1759.- Antwort auf ein sogenanntes theologisches Sendschreiben an den Herrn Adjunkt Wüstemann in Wittenberg von einem Freunde der Vernunft und Feinde des Anthropomorphismus, 1760.- Schriftmäßige Widerlegung des unbegründeten Vorgehens es sei Jesu wahrer Ernst und fester Vorsatz gewesen, dem canäischen Weibe nicht zu helfen, welches der Herr Generalsuperintendent aus Wittenberg D. Carl Gottlob Hofmann in einer am anderen Fastensonntage 1750 beim evangelischen Gottesdienst zu Dresden gehalten und hernach in Druck gegebenen Predigt aus unzulänglichen Gründen.- Europäischer Staatssekretarius, welcher die neuesten Begebenheiten unparteiisch erzählet und vernünftig beurteilt, 81. Teil.- Bildnis Hans Carl Fürst von Carolath.- Exekution des Diebes Gottfried Käsebier aus Halle, wie derselbige am 22.05.1748 mit 12 glühenden Zangen gerissen usw.- Was sich mit Margaretha Grimm, Bergmannstochter in Johanngeorgenstadt zugetragen, welche mit dem Satan im Bunde.
Oberkonsistorium
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:17 MEZ
Hierarchie
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- 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften (Gliederung)