Jörg Digk aus Feuchtwangen, Vältin Holtzmayer (auch Holtzmüller, Holtzmühler) aus Wassertrüdingen (-"trihingen") [Kr. Dinkelsbühl] und Thomas Oth aus Burg [?], zu Schorndorf gef., weil sie einem Müllergesellen nach einem Kartenspiel seine ganze Barschaft und einige Kleidungsstücke abgenommen, auch durch ihr Herumtreiben im Fürstentum Württemberg abseits der Landstraßen und auf heimlichen wegen starken Verdacht auf sich gezogen hatten, jedoch aus Gnaden weiterer strenger Bestrafung enthoben und freigelassen, schwören U. und geloben unter Eid, ihr Leben lang des Hauses Österreich und das Fürstentum Württemberg Nutzen und fördern und Schaden zu wenden, auch ihre Gefängniskosten in Höhe von 6 fl 24 ß 4 h anteilmäßig zu gleichen Teilen zu bezahlen bzw., da sie zahlungsunfähig sind, das Fürstentum Württemberg solange zu verlassen und nicht mehr betreten, bis sie dieses Geld dem Vogt zu Schorndorf entrichtet haben. Die A. hatten den Müllergesellen veranlasst, sich mit ihnen vom Wegen ab hinter die Hecken zu einem "gefärlich spill" zu begeben; dabei nahmen sie ihm sein Geld und 2 Hemden samt einem "shlapheublin" ab.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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