Kläger: Barthold Brammer, Bürger zu Kiel, dann Preetz, ab 1611 als Erben Matthias Ribe und Daniel Kiekebusch zu Kiel, Beklagter: Herzog Johann Adolf von Holstein-Gottorf, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Vollstreckung eines Urteils in dem Prozess des Barthold Brammer, Albert Hovemann (Hofmann, Havemann) gegen Franz Bekemann, Hans Jessen und den Schmied Claus Untiden zu Kiel als angeblichen Bürgen für Geldforderungen um einen Verkauf eines Hauses und Gartens in Kiel durch Heinrich Meister an Barthold Brammer und Albert Hovemann
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Kläger: Barthold Brammer, Bürger zu Kiel, dann Preetz, ab 1611 als Erben Matthias Ribe und Daniel Kiekebusch zu Kiel, Beklagter: Herzog Johann Adolf von Holstein-Gottorf, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Vollstreckung eines Urteils in dem Prozess des Barthold Brammer, Albert Hovemann (Hofmann, Havemann) gegen Franz Bekemann, Hans Jessen und den Schmied Claus Untiden zu Kiel als angeblichen Bürgen für Geldforderungen um einen Verkauf eines Hauses und Gartens in Kiel durch Heinrich Meister an Barthold Brammer und Albert Hovemann
LASH, Abt. 390 Nr. 27
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1598-1611
Enthält: RKG 1598-1611; Aktenstücke aus dem Streit vor dem Rat der Stadt Kiel 1578, Appellation des Heinrich Meister an das Vierstädtegericht 1579-1582, Deklaration des Gerichts, Bescheide des Streits vor dem Herzog von Holstein-Gottorf 1581-1583, Notariatsinstrumente, Briefe, Dokumente 1598-1607, involviert Jürgen Rantzau zu Projensdorf (Q 11-14, 42)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 28 - 29
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ