Lic. Johann Wilhelm Weylach, Advokat, dann auch Prokurator am RKG, Wetzlar gegen Georg Friedrich Burggraf zu Kirchberg, Graf zu Sayn-Wittgenstein, Hachenburg
Vollständigen Titel anzeigen
1, 2051
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1561-) 1725
Enthält: Quad. 4: Erbkaufbrief (1561)
Enthält: Lit. C, D: Rechnungen (ab 1562)
Enthält: Lit. C, D: Rechnungen (ab 1562)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Zahlung der seit über 100 Jahren rückständigen Rente von 80 Gulden jährlich aus einem zwischen der Vorfahrin des Klägers Agnes Weiß, Witwe des Simon Holzhausen, Ratsherr zu Limburg und Adolph Graf zu Sayn im Jahre 1561 abgeschlossenen Erbkaufes über 1600 fl., wobei die Rente von den Einwohnern des Kirchspiels Kroppach an Michaelis zu leisten war und wofür als Sicherheit neben einer Generalhypothek durch Spezialhypothek das saynsche Haus Steinebach gesetzt sowie die Untertanen des Landgerichtes zur Hohen Vest vor Hachenburg als Bürgen verpflichtet worden waren, die Rente aber infolge des 30-jährigen Krieges und der Unklarheiten bezüglich der Sukzession im Hause Sayn seit dem 17. Jahrhundert nicht entrichtet worden war, Anspruch auf Leistung der durch den Verzug fälligen Verzinsung in Höhe von 5 %, Anspruch auf Rückzahlung des ebenfalls durch den Verzug fälligen Hauptgeldes, hilfsweise Anspruch auf Einsetzung in die Sicherheit
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ