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Graf Ludwig II. von Ziegenhain bekundet den Verkauf von Leibeigenen an den Deutschen Orden in Marburg
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Urk. 37, A II Klöster, Deutschordens-Ballei Hessen, unter o. Datum.
Urk. 37 Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II]
Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II] >> 1261-1270
1262-11-29
Pergament; Siegel anhängend.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt anno domini m cc lxii, ix. kalendas decembris.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Ludwig [II.] von Ziegenhain (Cyginhain) erteilt seine Zustimmung, dass Ritter Bruno von Gerwigshain (Gerwinhain) den Leibeigenen Hermann Store (dictum Store) von Schwarzenborn (Swarzinburnin), mit seiner Frau, den jetzigen und zukünftig geborenen Kindern, für 4 1/2 Gulden (talentis) dem Deutschen Orden in Marburg, zu ewigem und erblichem Besitz, verkauft hat.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Krug von Ziegenhain, Konrad, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heimbach, Bruno von, Truchsess
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rückershausen, Hermann von, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rommershausen, Heinrich von, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Leimsfeld, Konrad von, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Trugelrode, Heinrich von
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ziegenhain, Grafen, Ludwig II.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wyss, UB 1, S. 145f., Nr. 189.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.