Die Inventarisierung des Kollegiatstifts St. Jakob und Tiburtius in Straubing führte von etwa März bis Mai 1803 der Straubinger Hofgerichtsrat Max Wetzstein durch. Die anschließende Aufhebung übernahm der dortige Regierungsfiskal Liebl. Von der Lokalkommission liegt eine Serie von Akten vor. Für die Akten des Klosterseparats (1802-1805) ist zwar kein Aktenverzeichnis vorhanden, doch scheinen sie relativ vollständig zu sein. Die im August 1813 an die Finanzdirektion des Unterdonaukreises abgegebenen Akten (vgl. Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 8515) der Spezialklosterkommission (1808-1814) konnten vollständig ermittelt werden.