Hermann genannt Brußeler, Schöffe zu Weilburg, und seine Frau Ele verkaufen Hartung Schriber, Pastor zu Hahnstätten ('Honstaden'), dessen Erben und dem, der diese Urkunde mit dessen gutem Willen innehat, für 20 Mark Pfennig guter Weilburger Währung, die dieser ihnen bezahlt hat, 2 Malter Korngülte Weilburger Maß von ihrem Gut zu Edelsberg ('Elynsperg') und was dorthin pflichtig ist: Gülte, Haus, Hof, Garten, Weingarten, Wiesen, Acker, Eigen oder Erbe. Sie haben dem Käufer die Gülte mit Halm und Mund aufgetragen vor Schultheiß und Schöffen zu Weilburg und das Gut zu Unterpfand gesetzt. Sie sollen die Gülte jährlich zwischen dem 15. August und 8. September nach Weilburg auf ein Haus trocken und gut entrichten. - Heinrich von Michelbach, Vogt zu Weilburg, Heynemann Birusscher, Bürgermeister, Heinrich Knybe und Ruker von 'Sigelbach', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
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Hermann genannt Brußeler, Schöffe zu Weilburg, und seine Frau Ele verkaufen Hartung Schriber, Pastor zu Hahnstätten ('Honstaden'), dessen Erben und dem, der diese Urkunde mit dessen gutem Willen innehat, für 20 Mark Pfennig guter Weilburger Währung, die dieser ihnen bezahlt hat, 2 Malter Korngülte Weilburger Maß von ihrem Gut zu Edelsberg ('Elynsperg') und was dorthin pflichtig ist: Gülte, Haus, Hof, Garten, Weingarten, Wiesen, Acker, Eigen oder Erbe. Sie haben dem Käufer die Gülte mit Halm und Mund aufgetragen vor Schultheiß und Schöffen zu Weilburg und das Gut zu Unterpfand gesetzt. Sie sollen die Gülte jährlich zwischen dem 15. August und 8. September nach Weilburg auf ein Haus trocken und gut entrichten. - Heinrich von Michelbach, Vogt zu Weilburg, Heynemann Birusscher, Bürgermeister, Heinrich Knybe und Ruker von 'Sigelbach', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
88, U 71
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1351-1375
1372 Dezember 23
Ausfertigung, Pergament. Das Siegel ab. - Rückvermerk (15. Jh.): 'Littera duorum ml. siliginis cedencia' (!) 'de curia altaris sancti Andree in Edelsberg'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. feria quinta ante festum nativitatis Christi 1372
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herr Ludwig Fussunger, Vikar zu Weilburg, Bruder des Ausstellers, mit dessen Wissen und Willen der Verkauf erfolgte
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herr Ludwig Fussunger, Vikar zu Weilburg, Bruder des Ausstellers, mit dessen Wissen und Willen der Verkauf erfolgte
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1206
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
28.05.2027, 08:28 MESZ