Unterlagen aus dem Jahr 1935 (ohne genaues Datum)
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8SL 030 Kirchenkampfsammlung Archivrat Walter Schmidt Kirchenkampfsammlung Archivrat Walter Schmidt
Kirchenkampfsammlung Archivrat Walter Schmidt >> Materialsammlung aus dem Jahr 1935
1935
Enthält: Flugblätter ”Deutscher Glaube“; Zeitungsbeilagen; Schriftstücke ohne genaues Datum; Flyer ”Kirche im Angriff“ kirchl.-theolog. Monatsschrift; Flyer ”Für die armen Schüler am reinen Wort“ von Präses D. Humburg; grünes Monatsheft ” 7 Thesen zur Finanzfrage der Kirche aus der Pfarrbruderschaft des Kirchenkreises Gladbach“; Essay ”Soll es so weiter gehen?“ Kommentar zur Pfarrer Graebers ”Wie soll es weitergehen?“; Entwurf des Rates der BK der Provinz Brandenburg ”Die Aufgaben der Bruderräte in den Bekenntnisgemeinden im Falle der Amtsbehinderung ihrer Pfarrer“; ”Entwurf zur Sicherung der Wortverkündung in den Bekennenden Gemeinden des Rheinlandes“; ”Zehn Sätze gegen R’s Mythos des 20. Jahrhunderts‘ von Pfarrer Homann Düsseldorf“; Schulungsblätter der Ev. Bekenntnisgemeinde Marxloh; Rundbrief an Mitglieder der Ev. Bekenntnisgemeinde Marxloh; Sondernachrichtenblatt der DC Nr. 7 ”Das erste Opfer im Kampfe für die Deutsche Evangelische Kirche im dritten Reich“; Entwurf ”Erklärung zur kirchlichen Lage“ (Pfarrbruderschaft der Kreissynode Dinslaken); ”Arbeitsplan für die unsere Pfarrfrauenrüstzeiten 1935“; Predigt ”Das Wort sie sollen lassen stahn“ von Pastor Liz. Schlier in der Immanuelskirche zu Barmen; Flugblätter der DC; Druck ”Eindrücke von der Kirchenbewegung Deutsche Christen in Thüringen. Dargestellt von 2 ehemaligen westfälischen Vikaren“; Vorlagen für diverse Ausschüsse (theolog., jurist., Kollekte, Schlingensiepen) mit Bezugnahme zur Bekenntnissynode der DEK zu Berlin-Dahlem vom 20. Okt. 1934; Kanzelabkündigung ”Tut Buße und glaubet an das Evangelium“ des Bruderrates der EKApU; Essay ”Ein Wort zur kirchlichen Lage“ von Martin Niemöller; ”Der Wortlaut der Protestschrift der DEK an Reichskanzler Hitler“; Aufstellung erlassener Redeverbote einiger von Pfarrern in den Kirchenprovinzen;
Darin: Gedicht von Heinrich Vogel, Dobbrikow;
Darin: Gedicht von Heinrich Vogel, Dobbrikow;
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ