Otto und Heinrich von der Deken, Kirchspielsleute zu Otterndorf, bekennen von Evert Newste 50 Gulden in drei Morgen Landes aufgenommen zu haben und versprechen drei Jahre lang bis zur Rückzahlung 3 1/2 Mark lübsch weniger acht Witte Zins zu zahlen und setzen hierfür und für die Rückzahlung Frucht und Acker zum Pfand. Sie haben dem genannten Evert zu dem Acker Bann und Friede nach Kirchspielsweise getan, wo Johann Drewes Schulze und Peter Vicke Fürsprecher ist. Zeugen und Mitsiegler: Wolder Kulen und Klaus Kraiten. d.d. verteynhundert jar nae in deme negenundeachtigendesten jar am avende sunte Vitis.
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Otto und Heinrich von der Deken, Kirchspielsleute zu Otterndorf, bekennen von Evert Newste 50 Gulden in drei Morgen Landes aufgenommen zu haben und versprechen drei Jahre lang bis zur Rückzahlung 3 1/2 Mark lübsch weniger acht Witte Zins zu zahlen und setzen hierfür und für die Rückzahlung Frucht und Acker zum Pfand. Sie haben dem genannten Evert zu dem Acker Bann und Friede nach Kirchspielsweise getan, wo Johann Drewes Schulze und Peter Vicke Fürsprecher ist. Zeugen und Mitsiegler: Wolder Kulen und Klaus Kraiten. d.d. verteynhundert jar nae in deme negenundeachtigendesten jar am avende sunte Vitis.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 481
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1489
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit vier angehängten Siegeln
Verzeichnung
1489 Juni 14
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ