Jörg Aichperger, Marschall des Bischofs von Passau, als Hofrichter nimmt die Klage der Dechantin des Klosters Niedernburg, Frau Ursula [von Ramstorff], und der Margreth Mauttnerin, Untertanin des Klosters, gegen Hanns Schonsteter entgegen, der ihr ein auf ihren Gründen fließendes Wasser rechtswidrig auf seine Gründe umgeleitet hat. Es kommt schließlich die Frage auf, welches Gericht für diese Klage zuständig ist. Redner der Dechantin: Jörg Hawtzinger; Redner des Schonsteter: Lienhart Töldl, sein Fürleger. Gerichtsbeisitzer: Dietrich Stauffer, Vitzthumb; Greiff Mautner zu Katzenperg(1); Burchart Puchperger zu Newnpuchperg(2); Mare Nustorffer zu Wildsgüt(3); Steffan Klosner zu Gern(4); Andre Swartzenstainer zu Engelburg(5); Dankhart Herleinsperger; Conrat Tobler, Mautner; Paul Singer, Stadtrichter zu Passau. S: Jörg Aichperger, Marschall des Bischofs von Passau
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Jörg Aichperger, Marschall des Bischofs von Passau, als Hofrichter nimmt die Klage der Dechantin des Klosters Niedernburg, Frau Ursula [von Ramstorff], und der Margreth Mauttnerin, Untertanin des Klosters, gegen Hanns Schonsteter entgegen, der ihr ein auf ihren Gründen fließendes Wasser rechtswidrig auf seine Gründe umgeleitet hat. Es kommt schließlich die Frage auf, welches Gericht für diese Klage zuständig ist. Redner der Dechantin: Jörg Hawtzinger; Redner des Schonsteter: Lienhart Töldl, sein Fürleger. Gerichtsbeisitzer: Dietrich Stauffer, Vitzthumb; Greiff Mautner zu Katzenperg(1); Burchart Puchperger zu Newnpuchperg(2); Mare Nustorffer zu Wildsgüt(3); Steffan Klosner zu Gern(4); Andre Swartzenstainer zu Engelburg(5); Dankhart Herleinsperger; Conrat Tobler, Mautner; Paul Singer, Stadtrichter zu Passau. S: Jörg Aichperger, Marschall des Bischofs von Passau
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 520
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1401-1500
1456 Februar 13
Fußnoten:
1) Katzenberg a.Inn (Gde. Kirchdorf, PB Ried a.Inn, OÖ, A)
2) ?
3) ?
4) Gern (Gde. Gars a.Inn, Lkr. Mühldorf a.Inn)
5) ?
1) Katzenberg a.Inn (Gde. Kirchdorf, PB Ried a.Inn, OÖ, A)
2) ?
3) ?
4) Gern (Gde. Gars a.Inn, Lkr. Mühldorf a.Inn)
5) ?
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Siegel.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an freitag vor Invocavit.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1456
Monat: 2
Tag: 13
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an freitag vor Invocavit.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1456
Monat: 2
Tag: 13
Aichperger: Jörg \ Marschall des Bischofs zu Passau
Mautner: Margreth
Schonsteter: Hans
Hautzinger: Jörg
Töldl: Lienhart
Stauffer: Dietrich, Vizthum zu Passau
Greiff, Mautner zu Katzenberg
Puchperger: Burchart
Nustorffer: Mare,
Klosner: Steffan, Gern
Swartzenstainer: Andre \ zu Englsperg
Herleinsperger: Dankchart
Tobler: Conrat, Mautner
Sinnger: Paul, Richter zu Passau
Katzenberg a.Inn (Gde. Kirchdorf, PB Ried im Innkreis, OÖ, A): Mautner
Gern (Gde. Gars a.Inn, Lkr. Mühldorf a.Inn)
Passau (krfr.St.): Richter
Passau (krfr.St.), Hochstift: Hofmarschall
Passau (krfr.St.), Hochstift: Viztum
Passau (krfr.St.): Stadtgericht
Gerichtsbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ